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7. Philharmonisches Konzert

 

Tomaso Albinoni (1671-1751):
Konzert C-Dur op. 9 Nr. 9 für zwei Oboen, Streicher und Basso continuo

Ludwig van Beethoven (1770-1827):
Große Fuge B-Dur op. 133 · Fassung für Streichorchester von Felix Weingartner (1863-1942)

Antonio Vivaldi (1678-1741):
Konzert C-Dur RV 534 für zwei Oboen, Streicher und Basso continuo

Ludwig van Beethoven (1770-1827):
Streichquartett Nr. 14 cis-Moll op. 131 · Fassung für Streichorchester von Dimitri Mitropoulos (1896-1960)

Die italienischen Meister Tomaso Albinoni und Antonio Vivaldi haben beide zu Beginn des 18. Jahrhunderts jeweils ein Konzert in C-Dur für zwei Oboen, Streicher und Basso continuo komponiert. Diese spannende Parallelität zweier auch an sich schon interessanter Doppelkonzerte wird noch anschaulicher, indem sie beide in einem Konzert zu hören und somit zu vergleichen sind. Für Albinoni war das Konzert der Beginn seines internationalen Erfolges. Vivaldis Konzert entstand vermutlich als eines der vielen Werke, die er für das Mädchenorchester des Ospedale della Pietà in Venedig komponierte. Als Solisten sind Albrecht Pinquart und Robert Matthes, Oboisten des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera, zu erleben.

Ludwig van Beethoven komponierte in seinen letzten Lebensjahren seine drei Streichquartette op. 130, 131 und 132, die in Form, Charakter und Motivik miteinander verwandt sind. Sie zeichnen sich durch ihre ungewöhnliche Komplexität aus. Dies traf besonders auf sein Streichquartett op. 130 zu. Über dessen ursprünglichen letzten Satz, eine Fuge, beschwerten sich die Musiker: er sei zu schwer und klinge zu neuartig. Daraufhin strich Beethoven diesen Satz aus dem Streichquartett und veröffentlichte ihn unter dem Titel Große Fuge als eigenständiges Werk op. 133. Diese späten Streichquartette faszinierten ein Jahrhundert später Komponisten wie Felix Weingartner und Dimitri Mitropoulos, die Orchesterfassungen eben dieser Werke schufen.