Lyrische Komödie in drei Aufzügen von Richard Strauss
Libretto von Hugo von Hofmannsthal
In der Reihe Arm und Reich
„Der Richtige, wenn’s einen gibt für mich,
der wird mich anschaun und ich ihn und
keine Zweifel werden sein und keine Fragen …”
Arabella
Ein mondänes Stadthotel in Wien, um 1860. Graf Waldner steht mit seiner Familie finanziell am Rande des Abgrunds. Um der prekären Lage zu entkommen, soll Arabella, eine der beiden Töchter, vorteilhaft verheiratet werden. Doch Arabella ist wählerisch und zeigt ihren zahlreichen Verehrern stets die kalte Schulter, denn sie wartet auf den „Richtigen“. Dennoch soll am Abend des Fiaker-Balls die Entscheidung fallen. Da erscheint der gutaussehende und wohlhabende Adlige Mandryka und die Begegnung mit Arabella wird für beide zur Liebe auf den ersten Blick. Das Glück wäre perfekt, würde nicht Arabellas jüngere Schwester Zdenka ihre eigenen Pläne verfolgen und damit alles durcheinander wirbeln …
Die 1933 in Dresden uraufgeführte letzte Oper des legendären Autorenduos Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss fasziniert durch einen sprachgewaltigen Text und eine höchst kunstvolle Partitur, mit der es noch einmal gelingt, die musikalische Magie des Rosenkavalier zu beschwören – vielleicht sogar noch wienerischer, noch walzerseliger, noch verliebter in eine damals schon längst versunkene Welt.
Am Theater Altenburg Gera wird diese Oper des reifen Richard Strauss fantasievoll wie innig mit einem fein abgestimmten Opernensemble durch Kay Kuntze in Szene gesetzt.
PROGRAMMHEFT
„Der inszenierende Intendant Kay Kuntze und der GMD Ruben Gazarian stellen sich dieser genial verquasten Oper von Richard Strauss mit klugen wie bösen Regiedetails und einer musikalischen Prachtleistung.“
Roland H. Dippel, Concerti, JUN 2026„Der Erfolg des Abends beruht [...] auf einer überzeugenden Ensembleleistung, die zweifellos überregionale Beachtung verdient. Generalmusikdirektor Ruben Gazarian führt die Mitwirkenden – vornan das namentlich in den Holzbläsern und Solostreichern Ausgezeichnetes bietende Orchester – sicher und inspiriert durch die in einem fort illustrierenden, kommentierenden, anrührenden Feinheiten der Partitur.“
Volker Müller, Ostthüringer Zeitung, JUN 2026