Das Ding. Unheimlich. Übersinnlich.

Figurentheater nach Motiven von E. A. Poe und H. P. Lovecraft
Uraufführung

 

„Doch mein Wille ist keineswegs schwach – und ich werde ihn nicht durch das Grauen besiegen lassen, von dem ich nun weiß und das um mich herum schäumt.“ 
H. P. Lovecraft

Mythologien verschiedenster Kulturkreise künden von übernatürlichen Erscheinungen, unerklärlichen Phänomenen und von Besuchern aus dem Totenreich. Von der modernen Medizin und Psychologie als Einbildung oder Halluzination abgetan, spuken Gespenster im Volksglauben auch heute noch auf der ganzen Welt. Märchen und Volkssagen haben sich ihnen ebenso gewidmet wie die klassische und die romantische Literatur und ganz besonders natürlich das Horrorgenre. Spiritistische Medien versuchten in geheimnisvollen Seancen Kontakt zu ihnen aufzunehmen und Parawissenschaftler, ihre Existenz zu beweisen. Je nach Erzählung und Tradition wandelt sich der Grund ihres Auftretens. Als Geister der Verstorbenen wollen sie Angehörige vor bevorstehendem Unglück warnen, eine unerledigte Aufgabe vor dem Übergang auf die andere Seite bewältigen, an ihnen begangenes Unrecht sühnen, Angst und Schrecken verbreiten oder schlichtweg Schabernack mit den Lebenden treiben.

Die Inszenierung Das Ding. Unheimlich. Übersinnlich. begibt sich auf eine spielerische Spurensuche in das Reich der Geister- und Spukgeschichten. Frank Soehnle erschafft gemeinsam mit dem kongenialen Figurenbauer Udo Schneeweis und den Spielerinnen und Spielern phantastische Welten. Besonderes Interesse zeigt er an sparten- und grenzüberschreitender Theaterarbeit. Der Gründer und Leiter des figuren theaters thübingen ist als Regisseur und Dozent weltweit gefragt. In Gera und Altenburg wurde er bereits für seine Inszenierungen Sommernacht im Wintergarten und Jedermann gefeiert.