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Der fliegende Holländer

Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner

 

„Traft ihr das Schiff im Meere an,
blutrot die Segel, schwarz der Mast?
Auf hohem Bord der bleiche Mann,
des Schiffes Herr, wacht ohne Rast.”
Senta

Der Geisterkapitän Holländer und seine Schiffsbesatzung sind dazu verdammt, ohne Rast die Weltmeere zu durchsegeln. Erlösung kann Holländer nur durch den ewigen Treueschwur einer Frau finden. Alle sieben Jahre darf er dazu an Land gehen. Diese Frist ist nun abermals abgelaufen, das Geisterschiff legt in einer Bucht an. Der Seefahrer Daland, von den Schätzen Holländers angetan, bietet ihm die Hand seiner Tochter Senta an. Schon lange singt Senta die Ballade vom Fliegenden Holländer und sehnt den „bleichen Seemann“ aus der Legende herbei. Sie wünscht sich nichts anderes, als diejenige zu sein, die ihn von seinem Fluch erlöst. Holländer schöpft Hoffnung. Wird Senta seine Qual beenden?

Richard Wagner griff die Sage vom verfluchten Seemann auf und schuf mit Der fliegende Holländer (UA 1843) eine romantische Geisteroper über unerfüllte Sehnsüchte, Naturgewalten und Erlösung. Zwischen schaurig und sanft, fanatisch und fatalistisch – der vielseitige Regisseur, Bühnenbildner und Maler Achim Freyer hat auf vielen der bedeutendsten Bühnen der Welt gearbeitet. Für das Theater Altenburg Gera beschäftigt er sich erstmals mit Der fliegende Holländer, den er in seiner sehr besonderen Bildersprache auf die Bühne bringt.