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Der Kontrabaß

Monolog von Patrick Süskind
Aufführungsrechte: Diogenes Verlag AG Zürich
Ab 15 Jahren

[1 Std.]

Termine

 

„Nein, geboren wird man nicht zum Kontrabaß. Der Weg dorthin führt über Umweg, Zufall und Enttäuschung.“
Der Kontrabassist

Das Leben als Kontrabassist ist hart. Im großen Orchester hört man das einzelne Instrument ohnehin kaum heraus und unpraktisch ist so ein klobiges Ding sowieso. Statt als vom Publikum umjubelter Star verbringt der ernüchterte Protagonist seinen Alltag als Hinterbänkler am dritten Pult in einem städtischen Orchester.

Der Kontrabaß, uraufgeführt 1981 am Münchner Cuvilliés-Theater, wurde in 28 Sprachen übersetzt und zählt bis heute zu den meistgespielten deutschsprachigen Stücken überhaupt. Die Ein-Mann-Komödie von Patrick Süskind (*1941) erzählt mit viel Sprachwitz und einem Blick hinter die Kulissen der Theaterwelt vom Leben und den Leiden eines Orchestermusikers.

 


Rezensionen

Die Leiden eines Orchestermusikers

„Eine Stunde lang stemmt Markus Lingstädt seinen Monolog souverän, gibt überzeugend einen zu kurz gekommenen Kleinbürger, der an seiner eigenen Unzulänglichkeit leidet. Immer wieder versucht dieser von selbst, seiner untergeordneten Rolle im Orchester und der Gesellschaft einen Sinn zu geben. Ein tolles, sehenswertes Stück mit einem hervorragenden Markus Lingstädt auf der Bühne – und garantierter Nachwirkung. Wer „Der Kontrabaß“ gesehen hat, schaut beim nächsten Konzert mit Sicherheit auch in die hinteren Reihen.“

Ulrike Kern, OTZ, Oktober 2020

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Fotos: Ronny Ristok