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Der Wildschütz oder Die Stimme der Natur

Komische Oper in drei Akten
Nach einem Lustspiel von Kotzebue
Musik von Albert Lortzing


Dauer: 2 Std. 50 Min. · 1 Pause

Termine

 

„Heiterkeit und Fröhlichkeit,
ihr Götter dieses Lebens,
euch zu sehen, zu erflehen,
ist das Ziel des Strebens!“
Graf von Eberbach

Schulmeister Baculus und seine Braut Gretchen haben zum Hochzeitsfest geladen. Da trübt plötzlich die Nachricht die Stimmung, dass der Lehrer wegen Wilderns in den Wäldern des Grafen von Eberbach mit sofortiger Wirkung entlassen wird. Baculus war in der Tat dem Rat Gretchens gefolgt und unerlaubt jagen gegangen, um das Festmahl zu bereichern. Und dabei ist er auf frischer Tat ertappt worden. Gretchen will nun selbst beim Grafen um Gnade bitten, aber der eifersüchtige Bräutigam möchte sie nicht ziehen lassen, gilt der Herr des Dorfes doch als Schürzenjäger. Als Retter in der Not erscheint ein wagemutiger Student, der sich bereit erklärt, in Mädchenkleidern aufs Schloss zu gehen und dort die Rolle der Braut zu spielen. Dass hinter der doppelten Verkleidung eigentlich eine Baronin steckt und es sich bei Baculus‘ Jagdbeute gar nicht um einen Rehbock handelt, gehört zu den zahlreichen Verwechslungen im Wildschütz.

Albert Lortzings (1801-1851) Spieloper wurde 1842 in Leipzig uraufgeführt und wartet mit großem Melodienreichtum, Witz und Tempo auf. Verkleidung, Verführung und verwirrende Verwandtschaftsverhältnisse bringen die Menschen in Dorf wie Schloss so gehörig durcheinander …

 


Besetzung


Rezensionen

Mischung aus Sozialkritik und leichtem Spiel

„Im dritten Akt griff Nanette zum Mikrofon und sang Wolf Biermanns ,Von mir und meiner Dicken in den Fichten‘. Dieser geniale Regie-Einfall sorgte für einen magischen Moment in einer ,Wildschütz‘-Aufführung, deren Mischung aus Sozialkritik und leichtem Spiel vom Publikum enthusiastisch gefeiert wurde.“

Dietmar Ebert, Thüringische Landeszeitung, Oktober 2023

Auch Witzfiguren können träumen

„Ohne Biedermeier-Klischees, einfühlsam und zugleich modern: Albert Lortzings Oper ,Der Wildschütz‘ am Theater Altenburg Gera.

Gerald Felber, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Oktober 2023

„Der Wildschütz“

„[Kai Wefer] gesanglich wie darstellerisch eine reife Leistung! [...] Julia Gromball mit ihrer jugendlich frischen Sopranstimme lässt [Gretchen] kapriziös, aber doch sympathisch erscheinen. [...] Miriam Zubieta als Baronin Freimann [...] singt ihre Arie so frisch und munter, wie man sich nur wünschen kann [...]. Carolin Masur trifft in den Dialogen den überkandidelten Ton der Gräfin genau, und zeigt auch in den Ensembles das herrische Wesen ihrer Figur [...].“

Albert Gier, Der Neue Merker, November 2023

Sprühende Komik

„Fazit: Ein Abend, der zeigt, welche Möglichkeiten Lortzings Opern auch heute noch für die Bühne bieten.“

Claudia Behn, Orpheus Magazin, Januar 2024

Gera: „Der Wildschütz“

„Gera hat bewiesen, dass man Lortzings Oper sehr zeitgemäß und ohne jeglichen Bruch des Lustspielhaften zur Aufführung bringen kann. Dafür gab es sehr viel verdienten Beifall!“

Der Neue Merker, Christoph Suhre, Januar 2024

ALTENBURG/ GERA: DER WILDSCHÜTZ oder „Die Stimme der Natur“ von Albert Lortzing

„Die Inszenierung in der Regie von Michael Dissmeier lebt von schier überquellender Spielfreude und dem notwendigen Ernst, um den Verwechslungs-Spaß zum Blühen zu bringen. Das Publikum applaudierte lang, anhaltend und begeistert von so viel Sanges- und Spielfreude.“

Larissa Gawritschenko und Thomas Janda, Online Merker, APR 2024

Esel stirbt bei Wildschütz im Altenburger Theaterzelt

„[...] Michael Dissmeiers Inszenierung sprühte nur so von Schwung und Esprit. [...] Das gesamte Sängerensemble brillierte mit einer rundum gelungenen Leistung und gab den einzelnen Akteuren ein prägnantes Profil. Sei es Kai Wefer als Baculus, Johannes Beck als Graf oder Julia Gromball als Gretchen. Aber auch Carolin Masur als Gräfin, Miriam Zubieta als Baronin oder Johannes Pietzonka und Isaac Lee als Baron standen dem nicht nach. Glanzpunkte waren natürlich die großen Chorszenen, die schillernden Kostüme. Viel Beifall gab es auch für den Chor in der Einstudierung von Alexandros Diamantis und last but not least ebenso Thomas Wicklein, der perfekt mit seinem Philharmonischen Orchester die Tücken der Partitur meisterte. Insgesamt ein mitreißender, farbenprächtiger und umjubelter Opernabend.“

Felix Friedrich, OVZ, APR 2024

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