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Die Comedian Harmonists

Musikalisch-biografisches Bühnenstück
Buch von Gottfried Greiffenhagen
Musikalische Einrichtung von Franz Wittenbrink
In der Reihe Wider das Vergessen

 

„Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste, was es gibt auf der Welt.“
Robert Gilbert

Schwer beeindruckt vom amerikanischen Vokal-Quartett The Revelers, versucht der gerade erst volljährige Schauspielschüler, Arrangeur und Idealist Harry Frommermann im Dezember 1927 sein Glück mit einer Annonce im Berliner Lokalanzeiger: „Tenor, Bass (Berufssänger, nicht über 25), sehr musikalisch, schönklingende Stimmen, für einzig dastehendes Ensemble unter Angabe der täglich verfügbaren Zeit gesucht.“ Zum Vorsingen erscheint unter anderen auch Robert Biberti, ein mindestens ebenso dickköpfiger, aber zu jedem Spaß bereiter Bass. Aus dem Chor des Großen Schauspielhauses bringt er Ari Leschnikoff und Roman Cycowski mit. Erich Collin und der Pianist Erwin Bootz komplettieren das Ensemble in seiner heute berühmtesten Besetzung.
Die Close-Harmony-Arrangements führten die sechs Männer zusammen, eine enge Freundschaft und der Erfolg schweißten sie zusammen. Nach einer intensiven Probenphase begann unter dem Namen „Comedian Harmonists“ der kometenhafte Aufstieg des Sextetts. Doch die rassistisch motivierte Kulturpolitik der Nationalsozialisten beendete die Erfolgsgeschichte: Konzertabsagen, Auftrittsverbote, bürokratische Hürden und antisemitische Schikanen bestimmten ab 1933 nicht nur den künstlerischen Alltag der Comedian Harmonists.

1997 in der Komödie am Kurfürstendamm in Berlin uraufgeführt, handelt das fiktive Schauspiel mit Musik von der Geschichte des bis heute durch Titel wie „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Veronika, der Lenz ist da“ oder „Wochenend’ und Sonnenschein“ unvergessenen Sextetts.

 


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