Festhalten!

Ballett in zwei Teilen von Hudson Oliveira
Musik von Armand Amar, Ólafur Arnalds, Joep Beving, Ezio Bosso, Alexandre Desplat, Ramin Djawadi, Nils Frahm, Hildur Gudnadóttir und Max Richter
Uraufführung

 

„Liebe ist etwas, das aus dem Augenblick heraus entsteht und das man deshalb nicht festhalten kann, sondern das nur im Augenblick lebendig ist.“
Peter Lauster

Festhalten! ist ein eigens für die Eleven des Thüringer Staatsballetts geschaffener Ballettabend.
Der erste Teil, Weder Leid noch Liebe, stellt ein junges Liebespaar in den Mittelpunkt, welches versucht, die gemeinsame Zeit so intensiv wie nur erdenklich auszukosten.
For A Second, der zweite Teil, befasst sich mit der Lebenszeit und dem Wunsch, jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde so intensiv zu leben, als sei es der bzw. die letzte.

Der in São Paulo, Brasilien, geborene, in seinem Geburtsland, Österreich und den USA ausgebildete Hudson Oliveira ist seit der Spielzeit 2011/12 Tänzer des Thüringer Staatsballetts. Die Fachzeitschrift tanz nominierte ihn mehrfach als Tänzer des Jahres. In Formaten wie der Ballettküche und Junge Choreografen präsentierte er bereits eigene Choreografien. Mit Festhalten! präsentiert er erstmals ein abendfüllendes Ballett.

 


Mit freundlicher Unterstützung


Rezensionen

Spannende Geschichten, schöne Tanzbilder

„Hudson Oliveira erzählt dieses Gefühlschaos in wunderschönen, expressiven Tanzbildern. Nichts ist statisch in diesem Stück, alles fließt, jede Szene geht in die nächste über. Berührend ist, wie ambitioniert und mit welcher Freude die jungen Tänzerinnen und Tänzer das Publikum verzaubern. Facettenreich wie der musikalische Spannungsbogen sind auch die kreativen Soli, Duelle und Gruppenbilder, die Hudson Oliveira für die Szenen geschaffen hat. Mit sicherem Gespür für Dramatik, vielen originellen Ideen und einer bereits jetzt erstaunlich eigenständigen choreografischen Handschrift gestaltet der Brasilianer die Suche nach dem Besonderen im Alltag. „Festhalten!“ ist ein gelungenes, sehr emotionales und technisch anspruchsvolles Debüt eines jungen Choreografen, von dem man sicher noch hören wird.“

Sabine Wagner, OTZ, Februar 2019

Mediathek

Fotos: Ronny Ristok