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Frau Holle (ab 5)

Von der fleißigen und der hungrigen Marie
Nach einem Märchen der Brüder Grimm
In einer Bearbeitung für das Puppentheater von Astrid Griesbach und Marcella von Jan

[50 Min.]

 

"Ich darf wieder auf die Erde? - Dann geh' ich gleich mit dem Harald Schlitten fahren!"
fleißige Marie

Marie und Marie sind Schwestern, genauer gesagt Stiefschwestern. Dabei sind die beiden Mädchen so unterschiedlich, wie man es sich nur vorstellen kann. Während die eine Marie fleißig ist bis zum Umfallen und jede ihr übertragene Aufgabe gewissenhaft erledigt, macht die andere keine Handbewegung mehr als nötig, schläft gern und viel und ist allgemein ziemlich faul. Total faul. Superfaul. Oberfaul.
Als die fleißige Marie eines Tages Wolle zu Fäden spinnt, sticht sie sich aus Versehen selbst und die Spule färbt sich rot vom Blut. Bei dem Versuch, am Brunnen schnell wieder alles reinzuwaschen, geschieht ein Unglück. Die Spule fällt hinunter in die Tiefe und Marie gleich hinterher. Sie erwacht auf der Wiese und begegnet Frau Holle. Fleißig wie immer geht das Mädchen der alten Dame zur Hand. Gemeinsam schütteln sie die Betten aus und sorgen somit dafür, dass es auf der Erde schneit. Als Belohnung für ihre Hilfe erhält die fleißige Marie von Frau Holle ein wunderschönes Kleid aus glitzergoldenen Fäden und darf nach Hause zurückkehren. Die faule Marie hätte auch gerne so ein wunderschönes Kleid und macht sich auf den Weg zum Brunnen.

Das Puppentheater erzählt mit witzigen Einschüben und einfallsreichen Charakterzügen der beiden Maries die altbekannte Geschichte in einer frischen Fassung, ohne über „gutes“ und „schlechtes“ Betragen belehren zu wollen.

„Die Zuschauer sind begeistert. Schmunzelnde Gesichter, wohin man schaut, vielfach lautes Lachen bei Klein wie Groß... es macht offensichtlich allen Spaß.“ Osterländer Volkszeitung, 28. Oktober 2009


Themen: Eigeninitiative und  Mut, Antriebslosigkeit, Übergewicht und Bewegungsfaulheit, Geschwisterlichkeit

 


Rezensionen

Frau Holle · Osterländer Volkszeitung 28.10.2009

Die Zuschauer sind begeistert. Schmunzelnde Gesichter, wohin man schaut, vielfach lautes Lachen bei Klein wie Groß… Es macht offensichtlich allen Spaß.

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Fotos: Stephan Walzl