Glück, Tod und Traum

Alpbacher Tanzserenade op. 17
Ballett in einem Bild nach einer Idee von Yvonne Georgi
Musik von Gottfried von Einem

 

„Die Allegorie ist am bleibendsten dort angesiedelt, wo Vergänglichkeit und Ewigkeit am nächsten zusammenstoßen.“
Gesammelte Werke
Walter Benjamin

Glück, Tod und Traum beschreiben die Essenz menschlichen Lebens. Strahlend, düster und schwelgend schleichen sie sich wie Schatten in die Gedankenwelt des Alltags und bewegen die Gemüter:
„Dunkles klopft an und tritt ein, schwarz wie Asche und höllenrot umflammt: der Tod.
Eine Wolke (aufsteigend woher und wohin?) geht über den Mond: der Traum.
Wind, Nacht und Mond. Die Bühne ist innen. Ich schreibe mit Leibern. Ich schreibe das Glück.“ (Auszug aus dem Libretto)

Im Rahmen des spartenübergreifenden, 286. Foyerkonzertes werden Ensemblemitglieder des Thüringer Staatsballetts ihr choreografisches und tänzerisches Talent präsentieren, indem sie sich dieses bildhaften Stoffes annehmen und zum Leben erwecken. Dabei verschmelzen sie mit der Geraer Tanzgeschichte – zählte doch Yvonne Georgi (1903-1975), Mitte der 1920er Jahre gefeierte Ballettdirektorin in Gera, zu den berühmten Vertreterinnen des Modernen Tanzes.

 


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