Hat Opa einen Anzug an? (ab 6)

Puppentheater nach dem Kinderbuch von Amelie Fried
Ab 6 Jahren

[40 Min.]

 

Brunos Opa ist immer mit ihm Angeln gegangen und hat ihm die Welt erklärt. Jetzt ist sein Opa gestorben und kommt nie wieder zurück. Aber keiner der Erwachsenen kann ihm erklären, wo er genau steckt. Die einen sagen, er sei im Himmel, die anderen meinen, auf dem Friedhof. Aber sogar Bruno weiß, dass man nicht an zwei Orten gleichzeitig sein kann. Bei der Trauerfeier sieht er nur Opas feine Schuhe aus dem Sarg ragen. Aber sein Großvater auch den dazugehörigen Anzug an? Die Erwachsenen sind alle traurig und können die Fragen des Jungen nicht beantworten. Das hat Opa früher immer gemacht. Dass er nicht mehr da ist, mach Bruno erst wütend, dann traurig und nach und nach fallen ihm all die schönen Erlebnisse an seinen Großvater ein, die bei jedem Erinnern etwas weniger weh tun.

Amelie Frieds Kinderbuch Hat Opa einen Anzug an? wurde mit dem deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Feinfühlig und dennoch ohne Scheu erzählt die Bühnenfassung vom Tod aus der Perspektive eines kleinen Jungen. So erfahren schon ganz kleine Zuschauer behutsam die Bedeutung von Leben und Sterben und wie man Abschied nehmen kann.

„Doch die Vorschüler saßen mucksmäuschenstill, verfolgten gespannt, was Puppenspielerin Marcella von Jan sensibel und einfühlsam, aber ganz unsentimental ... über Leben und Tod erzählte. ... HAT OPA EINEN ANZUG AN? macht deutlich, wie wichtig es ist, miteinander über das Leben und den Tod zu sprechen.“
Osterländer Volkszeitung

 


  • InszenierungKristina Steinke
  • Bühne, KostümeLars Betko
  • Musikalische EinrichtungGünter Schimm

  • Besetzung

  • PuppenspielerinMarcella von Jan

Rezensionen

Osterländer Volkszeitung

„Doch die Vorschüler saßen mucksmäuschenstill, verfolgten gespannt, was Puppenspielerin Marcella von Jan sensibel und einfühlsam, aber ganz unsentimental ... über Leben und Tod erzählte. ... HAT OPA EINEN ANZUG AN? macht deutlich, wie wichtig es ist, miteinander über das Leben und den Tod zu sprechen.“

Mediathek

© Fotos: Stephan Walzl (Die Fotos können für redaktionelle Zwecke und Berichterstattung zum betreffenden Stück honorarfrei genutzt werden. Der/die Fotograf/in muss stets genannt werden.)