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Krabat

Mystery-Musical nach einer sorbischen Volkssage
Text von Manuel Kressin · Musik von Olav Kröger
Uraufführung

Termine

 

„Es gibt Orte, an die ist man gebunden auf Ewigkeit.“
Juro

Eine seltsame Stimme ruft den jungen Krabat immer wieder im Traum, er solle sich zu der Mühle nach Schwarzkollm begeben. Dort würde er seinen Meister finden. So macht sich Krabat auf die Suche nach diesem geheimnisvollen Ort. Der Müller nimmt den Jungen als einen seiner Burschen auf. Doch bei der Mühle geschehen seltsame Dinge. Nach und nach wird Krabat klar, dass dort nicht nur das Müllerhandwerk, sondern ebenso die schwarze Magie gelehrt wird. Zunächst genießt Krabat sein neues Leben in der eingeschworenen Gemeinschaft, doch dann bemerkt er, welche schrecklichen Gefahren die finsteren Kräfte seines Meisters mit sich bringen.
Krabat ist die bekannteste Sagengestalt der Lausitz. Die spannende Geschichte um ihn und seine Lehrjahre in der schwarzen Mühle erzählt von einem autoritären System, gegen das sich eine Gemeinschaft auflehnt, von Mut und Zivilcourage sowie von Verführbarkeit. In der neu geschaffenen Musicalfassung verwandelt sich die historische Bockwindmühle in Lumpzig einen Sommer lang in die von dunklen Mächten umgebene Mühle von Schwarzkollm.

In Zusammenarbeit mit dem Verein Altenburger Bauernhöfe e. V.

 


Mit freundlicher Unterstützung durch:


Rezensionen

Magischer „Krabat“ an der Mühle

„Dieses Musical an der Bockwindmühle ist ein magisches Spektakel. (...) Insgesamt bedient Ausstatterin Gesine Mahr stilsicher die Szenerie und läuft vor allem zur Untermauerung der mystischen Momente zu großer Form auf. Das macht auch Sebastian Schlicht als Krabat, der die Wandlung, die Zerissenheit, aber auch Draufgängertum und List seiner Figur zum Tragen bringt. (...) Der Opernchor präsentiert einmal seine beeindruckende Stimmgewalt. Und das Philharmonische Orchester musiziert souverän als kleines Orchester.“

Ellen Paul, OVZ, Juli 2021

Die schwarze Mühle von Lumpzig

„Die Bockwindmühle in Lumpzig bildet die stimmungsvolle Kulisse für das diesjährige Sommerspektakel des Theaters Altenburg Gera. (...) Der türkische Bass Ugur Okay brilliert als Sensemann. Seine grotesken Begleiter (Mitglieder des Opernchores), die dem Kosmos eines Hieronymus Bosch entsprungen zu sein scheinen, sorgen durch ihre giftigen wie duckmäuserische Art für schrägen Witz. Auch die Choreografie des Sacktransports über Rolle und Seilzug bis unters Mühlendach ergibt ein wunderbar bewegtes Bild. Und berührend traurig wird´s beim Klagelied von Krabats Mutter (Claudia Müller), das sie anstimmt, nachdem sie ihren Sohn nicht erkannte.“

Ulrike Merkel, OTZ Juli 2021

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