Internationales BallettFestival Gera 26 vom 8. bis 21. MAI 2026! Jetzt Tickets sichern!
Ein musikalisches Spiel in 2 Akten (4 Bildern)
nach Berr und Verneuil von Robert Blum
Bühnenbearbeitung, Gesangstexte und Musik von Ralph Benatzky
„Mein Mädel ist nur eine Verkäuferin in einem
Schuhgeschäft mit achtzig Francs Salair
in der Woche, doch sie gibt mir für viele
Millionen Glück!”
Roger Fleuriot
Der junge Musikwissenschaftler Dr. Roger Fleuriot ist knapp bei Kasse. Darum nimmt er den Auftrag an, die Bibliothek im Schloss der Prinzessin Dolly Saint-Labiche zu ordnen. Während Dolly bereits ein Auge auf ihren schüchternen Bibliothekar geworfen hat, ist Roger alles andere als begeistert vom kapriziösen Lebenswandel der Aristokratin. Als Roger eine Stelle an der Universität in Nancy antreten will, reist ihm Dolly kurzerhand nach und erfindet ein Alter Ego: Geneviève, ihre eigene Schwester, die als Schuhverkäuferin in Nancy arbeitet. Roger soll ihr im Auftrag Dollys einen Ring übergeben. Den Besitzer des Schuhgeschäfts bezahlt Dolly für ihre Einstellung und schlüpft in die Kleider der entlassenen Verkäuferin Irma, die ohnehin lieber Revue-Girl werden will. Als Roger Fleuriot die reizende „Schwester“ Dollys kennenlernt, verliebt er sich sofort in die bescheidene Schuhverkäuferin …
Ralph Benatzky (1884–1957) schuf in den 1920er-Jahren gemeinsam mit dem Regisseur und Produzenten Erik Charell in Berlin eine Reihe großer Revuen und Revueoperetten, darunter Im weißen Rössl. Benatzkys kleiner besetztes musikalisches Lustspiel Meine Schwester und ich wurde 1930 am Berliner Komödienhaus uraufgeführt und besticht mit elegantem Swing, von Slowfox bis Shimmy.
PROGRAMMHEFT
„Meine Schwester und ich“ firmiert in Gera als „musikalisches Spiel“, ist aber kein kleines Spiel, sondern richtig groß, auf großer Bühne, mit großen Gesten wie im großen Musical.“
Angelika Bohn, Thüringische Landeszeitung, MAI 2025„Julia Gromball und Kai Wefer waren die tragenden Figuren bei diesem Liebestreiben. Sie waren stimmlich, tänzerisch und komödiantisch nicht zu überbieten. Dem standen Franziska Weber und Johannes Beck nicht nach. Johannes Pietzonka als gewinnorientierter Schuhverkäufer ließ seiner Komik freien Lauf, ebenso wie Jana Lea Hess als nicht so ganz ernst zu nehmende und alkoholabhängige Gerichtspräsidentin.“
Felix Friedrich, Osterländer Volkszeitung, NOV 2025