Monty Python’s Spamalot

Ein neues Musical, entstanden durch liebevolles Fleddern des
Monty Python Films Die Ritter der Kokosnuss
Buch und Liedtexte von Eric Idle · Musik von John Du Prez und Eric Idle
Nach dem Originaldrehbuch von Graham Chapman, John Cleese,
Terry Gilliam, Eric Idle, Terry Jones und Michael Palin
Original Broadway Produktion durch Boyett Ostar Productions.
The Shubert Organization, Arielle Tepper Madover, Stephanie McClelland/
Lawrence Horowitz, Elan V McAllister/Allan S. Gordon, Independent
Producers Network, Roy Furman, GRS Associates, Jam Theatricals,
TGA Entertainment & Live Nation
Deutsch von Daniel Große Boymann
Ab 16 Jahren

[2 Std., 1 Pause]

 

„Ich wusste gar nicht, dass wir einen König haben.
Ich dachte, wir wären ein autonomes Kollektiv.“
Mutter

England im Jahre des Herrn 932. Franzosen und Angelsachsen streiten um die Herrschaft und Artus wird von einer mysteriösen Fee zur Einigung des Landes als König gekürt. Zunächst gilt es, die berühmte Tafelrunde zu rekrutieren, was sich als wesentlich komplizierter gestaltet als gedacht. Als Artus’ bunt zusammengewürfelte Gurkentruppe endlich in Camelot eintrifft, erhält sie von Gott höchstpersönlich den Auftrag, den heiligen Gral zu finden. Leicht überfordert stolpern die nicht ganz so edlen Ritter planlos in eine Kette skurriler Abenteuer auf der Suche nach Gottes verbummeltem Becher und begegnen dabei fliegenden Kühen, schwarzen Rittern, Jungfern in Noten, hölzernen Hasen und streitlustigen Franzosen.

Nach dem britischen Kult-Film Die Ritter der Kokosnuss (1975) von Monty Python entführen das Schauspielensemble, das Philharmonische Orchester Altenburg Gera, der Opernchor und die Eleven des Thüringer Staatsballetts das Publikum auf eine sagenhafte wie aberwitzige Heldenreise, die Politik, Religion und Zeitverschiebungen gnadenlos absurd auf die Schippe nimmt.

 


Mit freundlicher Unterstützung


Rezensionen

„Monty Python's Spamalot“ hat das Zeug zum Kultstück

„Es ist auf eine ganz leichtfüßige Art ein Bekenntnis zu Toleranz. Wie überhaupt dieser Humor von Monty Python ein gutes Rezept gegen diese Rechthaberei ist, die unser Leben heute immer mehr in den Griff bekommt. Egal aus welchem Impetus oder ideologischen Anspruch heraus. Man sollte drüber lachen, sich wieder mal ein bisschen locker machen. Und in diesem Sinne ist ‚Monty Pythons Spamalot‘ ein Stück, das im Grunde genau zielt in die Unzufriedenheit und Bösartigkeit, die uns gegenwärtig so sehr bedrängt. In diesem Sinne, auf nach Gera zur Therapie.“

Wolfgang Schilling, MDR Kultur, Oktober 2019

Ächtes Musical!

„In der Geraer Premiere mit Pfeifen, befeuerndem Jubel und ekstatischen Zwischenrufen: ‚Glückshormone!‘ quietscht eine Stimme nach der Ballade der Fee aus dem See, in der dieses Funnical die Seichtheiten und Schablonen einer ganzen Gattung entlarvt. [...] wir sind an einem deutschen Stadttheater mit Bildungsauftrag. Dem wird ‚Spamalot‘ weitaus besser gerecht als ‚Das Phantom der Oper‘.“

Roland Dippel, nmz, Oktober 2019

Schräges Trashical

„[...] bringt das Geraer Theater nun ein Musical auf die Bühne, das das Zeug zum neuen Kassenschlager und Lieblingsstück hat“

Ulrike Kern, OTZ, Oktober 2019

Mediathek

Fotos: Ronny Ristok