Rapunzel (ab 4)

Marionettentheater nach dem Märchen der Brüder Grimm

[30 Min.]

 

„Eene, meene, minz – ich wünsch mir einen Prinz!“ Tagaus, tagein sitzt Rapunzel in ihrem Turm und träumt sich ihren Märchenprinzen herbei. Doch ihr einziger Besuch bleibt die alte Zauberin Frau Gotel, die das Mädchen gefangenhält. Keine Tür und keine Treppe führen zu ihrer Kammer hinauf. Nur Rapunzels langes, goldenes Haar ermöglicht den Aufstieg auf den Turm. Entsprechend groß ist die Überraschung, als es eines Tages tatsächlich der heißersehnte Prinz ist, der an Rapunzels Haar hinaufgeklettert kommt. Er hatte das Mädchen singen hören und sich unsterblich verliebt. Gemeinsam beschließen sie, zu fliehen. Doch Frau Gotel vereitelt den Plan der jungen Liebenden. Sie schneidet Rapunzels Haare ab und lässt den Prinzen bei seinem nächsten Versuch, den Turm zu erklimmen, in die Tiefe stürzen. Er verliert das Augenlicht und Rapunzel wird in eine ferne Wüste verbannt. Doch weil die wahre Liebe alles überwinden kann, finden die beiden wieder zueinander und es geschieht ein Wunder.

Das berührende Märchen der Brüder Grimm ist durch seine einfache Sprachbehandlung für Vorschulkinder besonders geeignet. Die poetische Inszenierung mit Marionetten ist bereits seit 1987 am Puppentheater zu sehen und hat seitdem Generationen von Kindern verzaubert.

„Eindringlich und sanft zugleich versteht es die Puppenspielerin die Geschichte in ihrem großen Klappbilderbuch mit den kleinen Marionetten entstehen zu lassen.“ Altenburg TV, 14. Dezember 2017


Themen: elterliche Fürsorge, Wachsen an Lebenserfahrungen

 


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Fotos: Stephan Walzl