Vom 24.06. bis 31.07.2024 befinden wir uns in der Spielzeitpause. In diesem Zeitraum findet kein postalischer Versand von Tickets, Gutscheinen oder Artikeln statt. Die Öffnungszeiten finden Sie hier!

Rotkäppchen 4+

Von der Suche nach dem, was richtig ist


Dauer: 35 Min. · keine Pause

 

Viele Jahre ist es schon her, dass Rotkäppchen im Wald auf den bösen Wolf getroffen ist. Inzwischen ist sie eine gestandene Frau und strickt schon fleißig für ihre eigenen Enkelkinder. Gemeinsam mit dem Publikum lässt sie noch einmal ihr großes Abenteuer Revue passieren, das sie erlebt hat, als sie gerademal so alt war wie ihre ganz kleinen Zuschauer. Eigentlich sollte sie ja damals nur der kranken Großmutter Kuchen und Wein zur Stärkung vorbeibringen. Ihre Mutter hatte sie noch gewarnt, nicht vom Weg abzukommen, doch wie schnell sind die Vorsätze vergessen, wenn einen die Neugier packt und die schönsten Blumen des ganzen Waldes auf einen warten. Als der Wolf das Rotkäppchen fragt, wohin es unterwegs sei, erzählt es ihm freimütig von seinen Plänen. Es kann ja nicht ahnen, dass der Wolf heute Appetit auf eine anständige Portion Großmutter und das Mädchen bereits als Nachtisch eingeplant hat. Als Rotkäppchen schließlich völlig verspätet am Haus seiner Großmutter angekommen ist, scheint die alte Dame plötzlich ganz verändert zu sein.

Rotkäppchen wirft einen neuen und frechen Blick auf eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm. Es ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden, über Gebote und Verbote, über Neugier und Mut und darüber, was man alles im Wald entdecken kann, wenn man tiefer hineingeht.

Themen: Gebote und Verbote, Erwachsen werden, Neugier

Bitte beachten Sie die Mindestaltersangaben zu den einzelnen Stücken. Für Kinder unter drei Jahren ist leider grundsätzlich kein Einlass möglich. Wir bitte um Verständnis.

 


Besetzung


Rezensionen

„Draußen ist es dunkel, man sitzt dicht beieinander, es ist still, Licht erhellt das Gesicht des Erzähler. [...] Wenn der Erzähler dann eine so bis in die kleinsten Nuancen präzise Künstlerin wie Lys Schubert ist, macht Zuhören nicht nur Kindern ab vier Vergnügen.“

Angelika Bohn, OTZ, April 2015

Mediathek

Fotos: Stephan Walzl