Sommerkonzert

Landschaft die mich erfand

Termine

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791):
Sinfonie Nr. 25 g-Moll KV 183
Liana Alexandra (1947-2011):
Concerto für Klavier zu vier Händen und Orchester
Johannes Brahms (1833-1897):
Ungarische Tänze · Originalversion für Klavier zu vier Händen (Auswahl)
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847):
Kammersinfonie Nr. 8 D-Dur MWV N8

Konzerte für Klavier zu vier Händen sind eine Rarität. Die rumänische Komponistin Liana Alexandra schuf 1993 ein Werk für diese Besetzung, welches durch seine von südosteuropäischer Folklore beeinflusste Rhythmik und Harmonik verzaubert. Sie stellt sich damit in die Tradition von Béla Bartók und Zoltán Kodaly, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts die volkstümlichen Musiklandschaften ihrer Heimat erforschten und für ihre Kompositionen fruchtbar machten. Im 19. Jahrhundert hingegen beschränkten sich die Bewunderung und Rezeption osteuropäischer Musik auf die virtuose Musik der Sinti und Roma Ungarns, wie nicht zuletzt die bis heute äußerst populären Ungarischen Tänze von Johannes Brahms belegen. Beide Werke interpretieren Ihor Sediuk und Oleh Kopeliuk aus Charkiw, eines der renommiertesten Klavierduos der Ukraine.
Klassiker zweier frühreifer Komponisten umrahmen das Konzert: Wolfgang Amadeus Mozart schuf seine 25. Sinfonie g-Moll als Siebzehnjähriger; heute zählt sie zu seinen beliebtesten dieser Gattung. Felix Mendelssohn Bartholdy komponierte seine zwölf Kammer- und Streichersinfonien zwischen 1821 und 1823, also im zarten Alter von 12 bis 14 Jahren für private Aufführungen im Hause seiner Eltern.

 


Besetzung

  • Klavier Ihor Sediuk
  • Oleh Kopeliuk