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Synergien – Neun tänzerische Reflexionen

Choreografien von Geovana Peres da Costa, Yuri Hamano, Stefania Mancini, Jéssyca
Rett, Fabio Boccalatte, Rina Hayashi, Danila Kapustin, Vinícius Leme, Hudson Oliveira
Musik von Max Richter, Oliver Rinn u. a.
Ab 10 Jahren

 

Der Geist eines Theatererlebnisses zeichnet sich vor allem durch die mit allen Sinnen des Körpers erlebbare Präsenz anderer Menschen aus – seien sie auf und rund um die Bühne aktiv oder miteinander im Zuschauerraum vereint. Die Psychologie bezeichnet Energie, die Zusammenhalt und die gemeinsame Erfüllung von Aufgaben symbolisiert, als Synergie (griechisch ‚synergía‘ = Mitarbeit, ‚synergeĩn‘ = zusammenarbeiten.). Derartigen Teamgeist beweisen täglich auch die Tänzerinnen und Tänzer des Thüringer Staatsballetts, das derzeit aus 15 Nationen besteht.

Neun Mitglieder der Compagnie und des Elevenprogramms aus Brasilien, Italien, Litauen und Japan werden sich in dem neuen Studioformat Synergien nicht nur als Bühnenakteure, sondern auch als Nachwuchschoreografinnen und -choreografen präsentieren. Verbunden mit einem Querschnitt durch ihre individuellen Kulturkreise, widmen sie sich dem brisanten Zeitgeist unserer Gesellschaft, indem sie Themen wie Nähe, Berührung, Intimität und Gemeinschaft in zeitgenössischen Tanz übersetzen. Somit wird Synergien zu einer einzigartigen ästhetischen Gesamtleistung, die nur dann entstehen kann, wenn verschiedene performative Kräfte miteinander interagieren und letztlich auch ihre packende Wirkung auf das Publikum entfalten.