Verbrechen - ENTFÄLLT!

Zwei Kriminalstücke
Frei nach den Erzählungen Grün und Fähner von Ferdinand von Schirach
In einer Fassung von Caren Pfeil und Stefan Wey · Uraufführung

[1 Std. 50 Min., 1 Pause]

  • Sa 15.02.2020 / 19:30 Uhr Restkarten
    Puppentheater Gera

 

„Die meisten Dinge sind kompliziert, und mit der Schuld ist es so eine Sache!“
aus Verbrechen

Trailer

Seit Monaten geht das nun schon, dass die Bauern tote Schafe finden. Graf von Nordeck zahlt einen hohen Preis für die Kadaver, die die Bauern zum Herrenhof bringen. Er zahlt, um jedes Aufsehen um die grausamen Taten seines Sohnes zu vermeiden. Doch jetzt ist die 16-jährige Sabine verschwunden und der Junge steht blutverschmiert vor der Polizeistation.
Ganz anders Friedhelm Fähner. Über den pensionierten und seinerzeit sehr angesehenen praktischen Arzt gab es eigentlich nichts zu erzählen. Er hatte immer in Rottweil gewohnt und hier auch seine spätere Frau Ingrid kennengelernt. Sie war seine große Liebe. Auf ihrer Hochzeitsreise nach Kairo aber hatte er ihr ein Versprechen gegeben, das ihm und letztlich auch ihr zum Verhängnis werden sollte.

Die Erzählungen Grün und Fähner sind in der Kurzgeschichtensammlung Verbrechen erschienen, die Ferdinand von Schirach, basierend auf authentischen Fällen seiner Berufspraxis, schrieb. Als Strafverteidiger versucht er, im möglichen Täter den Menschen zu sehen, die Motive der Tat zu ergründen und zu verstehen sowie Begriffe wie Verbrechen, Schuld und Strafe differenzierter zu definieren, als es eine Strafprozessordnung vermag.

„Der Einsatz der Mittel – die unterschiedlichen Puppen von Christian Werdin, der auch die Bühnen gestaltet hat, die Filmsequenzen, die Beleuchtung und die Musik – erfolgt treffgenau und zeigt, dass hier keineswegs nur die Freude an der Spielerei mit den Möglichkeiten federführend war. Auch das Erzähltempo ist genau dosiert und deshalb in der Lage, das Publikum mitzureißen.“ Franziska Reif, Fidena Portal für Figurentheater, Mai 2017

 


Rezensionen

In der Welt verloren

„Der Einsatz der Mittel – die unterschiedlichen Puppen von Christian Werdin, der auch die Bühnen gestaltet hat, die Filmsequenzen, die Beleuchtung und die Musik – erfolgt treffgenau und zeigt, dass hier keineswegs nur die Freude an der Spielerei mit den Möglichkeiten federführend war. Auch das Erzähltempo ist genau dosiert und deshalb in der Lage, das Publikum mitzureißen.“

Franziska Reif, Fidena.de, Mai 2017

Mediathek

© Fotos: Sabina Sabovic