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Felix Eckerle

Felix Eckerle

Chefdramaturg

Felix Eckerle wurde 1970 in Karlsruhe geboren. Nach dem Abitur und Zivildienst absolvierte er ein Magister-Studium in den Fächern Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft und Kunstgeschichte in seiner Geburtsstadt und studierte Kulturmanagement an der FernUni Hagen. Parallel zum Studium gründete und leitete er sechs Jahre das thespis theater e.V. in Karlsruhe.

Er sammelte als Regieassistent u. a. an der Dresdner Semperoper, dem Schauspiel Frankfurt und dem Theater Baden-Baden erste Berufserfahrung, bevor er 1998, zunächst als Regieassistent, ab 2001 dann als Musikdramaturg (Musiktheater, Ballett, Konzerte) fest am Mainfranken Theater Würzburg engagiert wurde. Dort initiierte er zahlreiche Projekte anlässlich des 1300-jährigen Stadtjubiläums 2004. In Würzburg betreute er nebenberuflich 2004 und 2005 auch das renommierte Mozartfest dramaturgisch. Von 2004 bis 2008 war Felix Eckerle als Dramaturg am Stadttheater Fürth engagiert. Überregionales Aufsehen erlangten vor allem zahlreiche Uraufführungen anlässlich des 1000-jährigen Stadtjubiläums.
Zur Spielzeit 2009/10 trat Felix Eckerle ein Festengagement als Musikdramaturg (Musiktheater und Konzerte) am Theater Altenburg Gera an. Im August 2011 übernahm er die Funktion des Chefdramaturgen.

Regelmäßig arbeitet Eckerle auch als Regisseur. In Würzburg inszenierte er die Opern Der Campiello und Der Liebestrank. In Fürth führte er u. a. bei den Opern Aus der Welt (Uraufführung; Auftragswerk zum 1000-jährigen Stadtjubiläum), Das Tagebuch der Anne Frank, Die sieben Todsünden und Der Kaiser von Atlantis Regie. In Gera inszenierte er 2010 erneut die Mono-Oper Das Tagebuch der Anne Frank, sowie 2013 die Kirchenoper Noahs Flut und 2016 das Kammermusical Die letzten fünf Jahre.
 

Dr. Birgit Spörl

Dr. Birgit Spörl

Konzertdramaturgin und Musikpädagogin

Birgit Spörl wurde 1989 in Leipzig geboren. Ihre Musikbegeisterung brachte sie früh zur Klavier- und Kammermusik und zum klassischen Gesang. Zusätzlich zur praktischen Musik interessierten sie stets historische Entstehung und organisatorische Abläufe von Musik und Musizieren. Das Studium der Musik- und Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig von 2007 bis 2012 war darum für sie der selbstverständliche Weg, sich der Musik und Musikgeschichte von allen Seiten anzunähern. Studienbegleitend orientierte sie sich in den verschiedenen musikwissenschaftlichen Berufsfeldern, als Regiehospitantin an der Musikalischen Komödie Leipzig, als wissenschaftliche Hilfskraft am Bacharchiv Leipzig und dem Institut für Musikwissenschaft der Universität Leipzig, sowie als Museumspädagogin und Gästeführerin am Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig. Nebenbei pflegte sie die praktische Musik durch Mitwirkung im Leipziger Universitätschor, mit dem sie Konzertreisen nach Spanien, Lettland und Litauen unternahm, sowie durch die Gründung eines eigenen A-cappella-Ensembles. Längerfristige Praktika führten sie 2011/12 ans Musikinstrumentenmuseum der Galleria dell’Accademia in Florenz sowie 2013 zum Orchestermanagement am Gewandhaus zu Leipzig.
2013 nahm sie eine Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft an der Robert-Schumann-Forschungsstelle in Düsseldorf an, wo sie an der Neuen Robert-Schumann-Gesamtausgabe mitwirkte und eine Dissertation zur Edition Robert Schumanns mehrstimmiger Lieder erarbeitete. Zudem betreute sie eine von der Forschungsstelle initiierte Wanderausstellung über internationale Kinderbücher zum Thema Robert und Clara Schumann, welche in den Schumann-Städten Zwickau, Dresden, Bonn und Düsseldorf gezeigt und durch musikalische Lesungen von Birgit Spörl präsentiert wurde.
Nach einigen Jahren fast ausschließlich wissenschaftlicher Tätigkeit wendet sie sich ab der Spielzeit 2018/19 als Musikpädagogin nun wieder der praktischeren und vermittelnden Tätigkeiten zu und kehrt gleichzeitig als Konzertdramaturgin zum intentionalen Ausgangspunkt ihrer musikwissenschaftlichen Laufbahn zurück, als Bindeglied zwischen der Musikpraxis und den historischen Hintergründen der Musik.

Dr. Sophie Oldenstein

Dr. Sophie Oldenstein

Dramaturgin für Schauspiel und Puppentheater

Sophie Oldenstein (*1988) schloss 2012 ihr Studium der Theaterwissenschaft, Filmwissenschaft und Evangelische Theologie in Mainz mit Auszeichnung ab. Parallel dazu hospitierte und assistierte sie an verschiedenen Theatern in Frankfurt, Wiesbaden und Köln und betreute erste eigene Produktionen als Dramaturgin.
Ihre ersten festen Engagements führten sie als Regieassistentin ans Nordharzer Städtebundtheater und das Hessische Staatstheater Wiesbaden. Von 2014 bis 2017 war sie Dramaturgin und Theaterpädagogin am Landestheater Eisenach, wo sie die Eisenacher Bürgerbühne gründete und zahlreiche Produktionen mit generationenübergreifenden Ensembles realisierte. Im Anschluss daran leitete sie von 2017 bis 2019 am Theater Ansbach die dramaturgische Abteilung und war Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Mit Beginn der Spielzeit 2019/20 wechselte sie als Dramaturgin für Schauspiel und Puppentheater an das Theater Altenburg Gera.
Im Rahmen ihrer Dissertation über Zauberkunst und die Konstitution der Moderne, die sie 2019 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz verteidigt hat, verbrachte sie als Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes Forschungsaufenthalte in Wien und Washington D.C. Von 2008 bis 2013 war sie Mitarbeiterin bei „FILMZ – Festival des deutschen Kinos“ in Mainz, das sie 2011 leitete. Während ihres Studiums arbeitete sie als freie Mitarbeiterin für die Tageszeitung „Rüsselsheimer Echo“ und leitete die Theatergruppen der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in Mainz.