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Miklós Lukács

Foto: Raffay Zsofia

Miklós Lukács ist einer der bekanntesten und vielfältigsten Zymbal-Spieler unserer Zeit. Sein einzigartiger Stil ist von zeitgenössischer klassischer Musik inspiriert; seine musikalischen Wurzeln liegen in seiner Heimat Ungarn und im Balkan, aber auch nicht zuletzt im Jazz.
So trat er bereits mit Jazzvertretern von Weltruhm wie Charles Lloyd, Archie Shepp, Chris Potter, Steve Coleman, Herbie Mann, Uri Caine, Chico Freeman auf. Er erreichte in diesem Genre ein internationales Niveau und machte sich auch in der gegenwärtigen Klassikszene einen Namen.
Werke für Zymbal von Péter Eötvös spielte Lukács bereits als Solist mit namhaften Orchestern wie dem Orchestre de la Suisse Romande, dem BBC Symphony Orhestra, dem RAI National Symphony Orchestra, dem Orkiestra Filharmonii Narodowej, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, dem ORF Radio-Symphonieorchester, dem Orquestra Sinfónica do Porto Casa da Música oder dem Kölner Ensemble Musikfabrik.
Zu Gast war Lukács bereits bei den angesehenen Konzertpodien des Covent Garden, der  Royal Albert Hall, dem Barbican Center, der Carnegie Hall, dem Concertgebouw in Amsterdam, der Casa da Música, dem Mozarteum in Salzburg, der Opernhäuser in Lyon and Bordeaux, auch trat er bereits beim Yehudi Menuhin Festival, dem Festival Warschauer Herbst, dem London Jazz Festival, sowie den Jazzfestivals in Ljubljana und Cork auf.
Neben seiner regen Konzerttätigkeit in verschiedenen ungarischen Ensembles gründete er 2006 ein eigenes Quintett (Lukács Miklós Quintet). Eine weitere musikalische Formation, das Lukács Miklós Trió – Cimbiózis, besitzt einen fesselnden und in der Jazzwelt einzigartigen Klang.
Lukács wirkt auch als Komponist. Spielemusik, Kammermusik, Solostücke und Konzerte für Zymbal stehen im Zentrum seines Schaffens.
Seit 2001 lehrt er an der Rajkó-Talentum Schule für Tanz und Musik und wurde 2011 Lehrer und Leiter des Fachgebiets Zymbal  am Snétberger Musik Talent Zentrum.
Er wurde durch zahlreiche ungarische Preise ausgezeichnet, unter anderem mit dem Artisjus-Preis in den Jahren 2000 und 2009 sowie 2011 mit dem Preis für die ungarische Künste  und dem Aegon Kunstpreis.

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