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Juliane Bookhagen

Foto: Ronny Ristok

Die deutsche Mezzosopranistin Juliane Bookhagen begann ihre musikalische Ausbildung mit fünf Jahren auf der Geige und bekam im Alter von 15 Jahren den ersten Gesangsunterricht, bevor sie bei Janet Williams und Fionnuala McCarthy sowie in der Liedinterpretationsklasse von Klara Hornig und Karola Theill an der Hochschule für Musik und Theater Rostock ihr Gesangsstudium absolvierte. Ergänzend besuchte sie Meisterkurse bei Persönlichkeiten wie Hedwig Fassbender, Siegfried Jerusalem, Rudolf Piernay, Thomas Quasthoff und Peter Sefcik.
Sie ist Publikumspreisträgerin des Gesangswettbewerbs 18. Maritim Musikpreis 2017. Im selben Jahr erhielt die Sängerin ein Förderstipendium der 9. Internationalen Lotte Lehmann Akademie und ist Stipendiatin des Yehudi Menuhin Live Music Now Verein.
Bereits während ihres Studiums sammelte die Mezzosopranistin erste Opernerfahrungen und interpretierte einige Partien ihres Fachs, darunter Dorabella (W. A. Mozart: »Così fan tutte«), Zweite Dame (Mozart: »Die Zauberflöte«), Hänsel (E. Humperdinck: »Hänsel und Gretel«) und Clarina (G. Rossini: »La cambiale di Matrimonio«) in verschiedenen Hochschulproduktionen. In der Saison 2015/16 folgten Engagements am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, wo sie ihr Rollendebüt als Dritter Knabe (»Die Zauberflöte«) unter der Regie von David Freeman gab.
Seit der Spielzeit 2018/19 ist sie Mitglied des Thüringer Opernstudios, wo sie von Siegfried Gohritz betreut wird. Zu ihren Rollen zählen Niklaus (J. Offenbach: »Hoffmanns Erzählungen«) und Krystina (M. Weinberg: »Die Passagierin«) am Theater Altenburg Gera. Des Weiteren übernimmt sie am Deutschen Nationaltheater Weimar die Rolle der Marcellina (W. A. Mozart: »Le nozze di Figaro«) in einer Inszenierung von Michael Talke und ist in der Uraufführung von J. Arneckes Kinderoper »Der Eisblumenwald« als Samir zu erleben.
Neben ihrer Operntätigkeit gibt die Mezzosopranistin regelmäßig Liederabende und Konzerte, beispielsweise von 2015 bis 2017 im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock und 2018 bei den Elblandfestspielen mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg. Im letzten Jahr war sie erstmals zu Gast beim Festival Gezeitenkonzerte und kehrt 2019 für ein Konzert mit dem armenischen Tenor Karo Khachatryan nach Ostfriesland zurück. Ihr weitgefächertes Repertoire umfasst Werke verschiedener Genre aus der Klassik bis hin zu zeitgenössischen Werken. Bachs »Weihnachtsoratorium«, Bruckners »Messe Nr. 3 f-Moll«, Saint-Saëns »Oratorio de Noël«, Vivaldis »Gloria«, Schuberts »Liederkreis op. 39« und Wagners »Wesendonck-Lieder« sind nur einige Beispiele ihres bereits aufgeführten Konzertrepertoires.
Die Zusammenarbeit mit den Dirigenten Henning Ehlert, Daniel Huppert, Kirill Karabits, Stefan Lano, Niuniu Miao Liu, Laurent Wagner sowie den Regisseuren Clara Kalus, Kay Kuntze, Anja Nicklich, Dirk Schmeding und den Klangkörpern Norddeutsche Philharmonie Rostock, Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera, Philharmonische Orchester Vorpommern, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, Staatskapelle Weimar bereicherten das Schaffen als Mezzosopranistin.

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