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Louis Villinger

Louis Villinger wurde in München geboren und studierte Schauspiel- und Musiktheaterregie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Während der Ausbildung assistierte er an der Bayerischen Staatsoper, den Münchner Kammerspielen und dem JES Stuttgart und arbeitete dort mit Christof Loy und Andreas Kriegenburg zusammen.
Seit 2010 arbeitete er als Regisseur, u.a. am Prinzregententheater München, Theater Neuburg, Theaterhaus Berlin und an der Badischen Landesbühne Bruchsal. Am Theater Ansbach inszenierte er regelmäßig, zuletzt „Biedermann und die Brandstifter“ (2019) und „Die Physiker“ (2020). Von 2016 bis 2018 war er Hausregisseur am Theater der Altmark in Stendal. Dort wurden seine Inszenierungen von „Die Leiden des jungen Werther“ (2015), „Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone“ (2017) und „Verbrennungen“ (2018) mit dem Theaterpreis ausgezeichnet. Zuletzt brachte er dort den Roman „Jenseits der blauen Grenze“ von Dorit Linke und „Patricks Trick“ von Kristo Šagor auf die Bühne.
Neben seiner Arbeit mit professionellen Ensembles leitete Villinger auch verschiedene interkulturelle und integrative Projekte. Mit seiner inklusiven Inszenierung „FamilienBande“ als beispielgebende Produktion wurde das Theater der Altmark mit dem Theaterpreis des Bundes 2016 ausgezeichnet. Villinger wurde mit seinen Inszenierungen zur „Versionale – internationales Festival für Theaterregie“, zu den deutschen Landesbühnentagen und zum Festival „Los Desastres de la Guerra“ nach Havanna eingeladen.

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