Kay Kuntze

Kay Kuntze

Generalintendant, künstl. Geschäftsführer, Operndirektor

Seit der Spielzeit 2011/12 ist Kay Kuntze Generalintendant und Künstlerischer Geschäftsführer sowie seit der Spielzeit 2012/13 auch Operndirektor am Theater Altenburg Gera.

Er studierte in Berlin an der Technischen Universität Mathematik und an der Hochschule der Künste Schulmusik, später Musik- und Theaterwissenschaft. Dann wechselte er an die Hochschule für Musik und Theater nach Hamburg. Dort erhielt er im von Prof. Götz Friedrich geleiteten Studiengang Musiktheater-Regie sein Diplom mit Auszeichnung. Anschließend war er Regieassistent u. a. an der Semperoper Dresden, der Komischen Oper Berlin und bei den Schwetzinger Festspielen. Festengagements führten ihn als Regieassistent an die Bühnen der Landeshauptstadt Kiel, als Spielleiter an die Deutsche Oper Berlin und als Chefregisseur ans Mittelsächsische Theater. Von 2002 bis 2012 war Kay Kuntze Künstlerischer Leiter der Berliner Kammeroper, die sich unter seiner Leitung auf die Erarbeitung zeitgenössischer Werke des Musiktheaters fokussierte, darunter viele Uraufführungen.

Bislang hat er etwa 80 Werke überwiegend im Musiktheater inszeniert, z. B. an Theatern in Berlin, Hamburg, Dresden, Bremen, Bremerhaven, Kiel, Lübeck, Bielefeld, Osnabrück, Cottbus, Altenburg, Gera, Potsdam, Schwerin, Bern, Linz, Innsbruck, Kaliningrad, Kopenhagen, Montpellier, Paris und Tel Aviv sowie für die Musikfestivals in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, die Kammeroper Schloss Rheinsberg und die Eutiner Festspiele. Häufig wurden Produktionen von Kuntze bei den Kritikerumfragen der „Opernwelt“ und der „Deutschen Bühne“ nominiert und mit  Zuschauerpreisen ausgezeichnet.

Als Dozent hat er u. a. im Studiengang Bühnenbild an der Technischen Universität Berlin und in den Opernklassen der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und der Hochschule für Musik Weimar unterrichtet. Außerdem ist er als Juror gefragt, z. B. beim internationalen Gesangswettbewerb Kammeroper Schloss Rheinsberg, der Rheinsberger Opernwerkstatt und dem Bundeswettbewerb Gesang.

Judith Christ

Sängerin

Seit der Spielzeit 2018/19 gehört die Mezzosopranistin Judith Christ zum Musiktheaterensemble des Theaters Altenburg Gera.
Judith Christ, geboren in Mainz, studierte am dortigen Peter-Cornelius-Konservatorium in der Klasse von Sead Buljubasic Gesang. Sie schloss ihre Ausbildung mit der Auszeichnung „Staatlich anerkannte Opern- und Konzertsängerin“ ab. Ein Aufbaustudium im Fach Oper führte sie zwischen 1996 und 2001 an die Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt/Main, wo sie ihr Diplom in der Klasse von Paula Page und Hedwig Faßbender machte. Meisterkurse belegte sie u. a. bei William Cochran, Elio Battaglia, Julia Hamari und Hans-Josef Kasper.
Erste Bühnenerfahrung sammelte die Mezzosopranistin an der Oper Frankfurt/Main. Dort debütierte sie als 3. adelige Waise (R.Strauss: Der Rosenkavalier). Weitere Engagements führten sie zum Festival „Opera Classica“, ans Theater Koblenz, das Staatstheater Mainz sowie das Staatstheater Wiesbaden.
Dabei arbeitete die Sängerin mit Regisseuren wie Nicolas Brieger, Sandra Leupold, Christof Loy, David Mouchtar-Samorai, Arila Siegert und Christof Nel. Wichtige musikalische Impulse erhielt sie von Catherine Rückwardt, Paolo Carignani, Enrico Delemboye und Toshiyuki Kamioka.
Ihr Repertoire umfasst Partien wie Erda (R. Wagner: Das Rheingold, Siegfried), die Stimme aus der Höhe (R. Wagner: Parsifal), 1. Norn (R. Wagner: Götterdämmerung), 3. Dame (W. A. Mozart: Die Zauberflöte), Mutter Gertrud sowie die Hexe (E. Humperdinck: Hänsel und Gretel), Frau Reich (O. Nicolai: Die lustigen Weiber von Windsor), Mércédes (G. Bizet: Carmen), Ludmila (B. Smetana: Die verkaufte Braut), Mamma Lucia (P. Mascagni: Cavalleria rusticana), Flora (G. Verdi: La Traviata).
 
Besondere Erfolge konnte sie als Tante Berta (P. Burkhard: Feuerwerk) am Staatstheater Wiesbaden, als Öffentliche Meinung (J. Offenbach: Orpheus in der Unterwelt) am Theater Koblenz sowie am Staatstheater Mainz als Marcellina (W. A. Mozart: Le nozze di Figaro) und als 3. Hofdame (H. W. Henze: Der Prinz von Homburg) feiern.
Im Frühjahr 2014 verkörperte Judith Christ die Rolle der Mrs. Sedley (B. Britten: Peter Grimes) in Gera und Altenburg, wo sie auch in der Spielzeit 2014/15 als festes Ensemblemitglied in den Partien der Annina (R. Strauss: Der Rosenkavalier), Alte Buryja (L. Janáček: Jenůfa) und Lady Beaconsfield (F. Wildhorn: Jekyll & Hyde) zu hören war.
Außerdem gab sie im Juni 2015 am Volkstheater Rostock ihr Rollendebüt als Ulrica (G. Verdi: Un ballo in maschera).
Im Dezember 2016 kehrte sie erneut an das Stadttheater Koblenz zurück und sang die Partie der Dritten Dame (W. A. Mozart: Die Zauberflöte).
Am Theater Dortmund konnte man Frau Christ 2016/17 als Auntie (B. Britten: Peter Grimes) und Filipjewna (P. I. Tschaikowsky: Eugen Onegin) erleben.
Erstmals als Gast am Theater Nordhausen verkörperte Judith Christ 2017/18 die Madame Croissy (F. Poulenc: Dialogues de Carmelites).

Am Theater Altenburg Gera war Judith Christ u.a. als Adelaide (C. Zeller: Der Vogelhändler), als Bronka (M. Weinberg: Die Passagierin) und als Trommler (P. Kien/V. Ullmann: Der Kaiser von Atlantis) zu erleben.

Anne Preuß

Anne Preuß

Sängerin

Seit der Spielzeit 2013/ 14 gehört die Sopranistin Anne Preuß zum Musiktheaterensemble des Theaters Altenburg Gera.
In Saalfeld geboren studierte sie zunächst Gesang und Gesangspädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle bei Uta Lesch und absolvierte danach ein weiterführendes Studium an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar bei Prof. Carola Sonne-Bücklers und Prof. Ulrike Fuhrmann. Im Jahr 2005 war Anne Preuß „Elgin-Roth-Stipendiatin“ des Vereins ProMusica e.V. 2006 war sie Viertelfinalistin des Bundeswettbewerbs für Gesang. Bereits während ihres Studiums sang sie im Rahmen der Händel-Festspiele Halle die Partien Pamina (W. A. Mozart: Die Zauberflöte), Dido (H. Purcell: Dido and Aeneas) sowie Arminda (W. A. Mozart: La finta giardiniera). Im Herbst 2010 folgte die Didone in Alessandro Scarlattis seit über 300 Jahren nicht mehr gespielten Oper Didone delirante mit der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner am Goethe-Theater Bad Lauchstädt sowie 2011 die Partie der Erzählerin (B. Britten: Der Raub der Lukrezia) am Theater Nordhausen. In der Spielzeit 2011/12 war sie Mitglied des Internationalen Opernelitestudios des Theaters Lübeck. An den Bühnen Krefeld/ Mönchengladbach debütierte sie 2013 als Irene (R. Wagner: Rienzi), sowie an der Deutschen Oper am Rhein als Helmwige (R. Wagner: Die Walküre) und bei den Eutiner Festspielen als 1. Dame (W. A. Mozart: Die Zauberflöte).
Zu ihrem Konzertrepertoire gehören unter anderem Messiah von G. F. Händel, die Johannespassion von J. S. Bach, Elias von F. Mendelssohn Bartholdy sowie die Sopranpartie der 9. Sinfonie von L. v. Beethoven welche sie innerhalb der Neujahrskonzerte des Theaters Lübeck (2012) und des Theaters Kiel (2013) sang.
Anne Preuß debütierte am Theater Altenburg Gera als Mimi (G. Puccini: La Bohème). Große Rollen übernahm sie auch als Jenůfa (L. Janáček: Jenůfa), als Iphigenie (C. W. Gluck: Iphigenie auf Tauris), als Ellen Orford (B. Britten: Peter Grimes), als Feldmarschallin (R. Strauss: Der Rosenkavalier) und als Agathe (C. M. v. Weber: Der Freischütz). Zudem war sie als Maria (P. I. Tschaikowski: Masepa), als Interpretin von R. Strauss' Vier letzte Lieder, sowie in der Opernwiederentdeckung von H. Sommers Rübezahl und der Sackpfeifer von Neiße als Gertrud zu erleben.

Johannes Beck

Johannes Beck

Sänger

Seit der Spielzeit 2012/ 13 gehört der Bariton Johannes Beck zum Musiktheaterensemble des Theaters Altenburg Gera.
Schon mit 16 Jahren hatte der junge Österreicher seinen ersten Auftritt als Solist in J. Haydns Die Schöpfung in Eisenstadt. Nach der Matura setzte er sein Studium an der Hochschule in Graz fort. Hier sang er an der Opernschule seine ersten Opernpartien (u. a. Leporello (W. A. Mozart: Don Giovanni)und Papageno (W. A. Mozart: Die Zauberflöte) und gab sein Debüt am Grazer Opernhaus.
Beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ wurde Johannes Beck zweifacher Preisträger. Er beendete das Studium in Graz mit dem ersten Diplom mit Auszeichnung und setzte seine Ausbildung in den USA fort. Zunächst war er Schüler von Dr. Joyce Farwell an der Baylor University in Waco, Texas, wo er als John Proctor (R. Ward: The Crucible) auftrat. Dann studierte er an der Juilliard School in New York bei Cynthia Hoffmann. 1994 kam er zurück nach Europa und wurde Studiomitglied am Opernhaus Zürich, wo er in R. Strauss Salome sein Debüt gab. Zu dieser Zeit gewann er die „International Eisteddfod Competition“ in Llangollen, Wales.
Von 1995 bis 1997 war er am Opernstudio der Bayerischen Staatsoper in München engagiert. Hier sang er u. a. den Grafen (W. A. Mozart: Le nozze di Figaro) und Malatesta (G. Donizetti: Don Pasquale). An der Staatsoper wirkte er u. a. an der Uraufführung von H. W. Henzes Venus und Adonis mit. Gastengagements führten ihn nach Bamberg, wo er Huldbrand in E. T. A. Hoffmanns Undine, 1995 auf CD erschienen, sang und an die Wiener Kammeroper (G. Donizetti: Viva la Mamma). In der Londoner Westminster Cathedral sang er den Solo-Bariton in B. Brittens War-Requiem.
Bis 2007 war er dann im Festengagement am Staatstheater am Gärtnerplatz München. Er verkörperte dort über 30 Partien seines Fachs, u. a. Zar Peter (A. Lortzing: Zar und Zimmermann), den  Grafen (A. Lortzing: Der Wildschütz), Papageno (W. A. Mozart: Die Zauberflöte), Nardo (W. A. Mozart: Die Gärtnerin aus Liebe), Marcello und Schaunard (G. Puccini: La Bohème), Dandini (G. Rossini: La Cenerentola) und Olivier (R. Strauss: Capriccio). Er war auch in mehreren Operettenproduktionen zu erleben, so als Jan (C. Millöcker: Der Bettelstudent), Jan Frick (J. Offenbach: Pariser Leben) und Dr. Falke (J. Strauss: Die Fledermaus).
Als Zirkusdirektor Obolski (P. Burkhard: Das Feuerwerk) gastierte er an der Musikalischen Komödie in Leipzig. Er wirkte bei den Festspielen in Mörbisch und in Capriccio von R. Strauss bei den Festspielen Edinburgh mit. Mit den Münchner Symphonikern trat er in einer Reihe von G. Verdi-Abenden auf.
Nun ist Johannes Beck schon seit einigen Spielzeiten am Theater Altenburg Gera und konnte in vielen unterschiedlichen Partien sein Können unter Beweis stellen. So spielte er z. B. den Boris (D. Schostakowitsch: Lady Macbeth), Marcello (G. Puccini: La Bohème), Orest (C. W. Gluck: Iphigenie auf Tauris), Balstrode (B. Britten: Peter Grimes), Faninal (R. Strauss: Der Rosenkavalier), Rigoletto (G. Verdi: Rigoletto), Buko in der Wiederentdeckung von H. Sommers Rübezahl und der Sackpfeifer von Neiße, den Grafen Ferry Hegedüs (P. Abraham: Vikoria und ihr Husar) und Masepa (P. I. Tschaikowski: Masepa), Masepa (P. I. Tschaikowski: Masepa), Creon (G. Enescu: Oedipe) und Der Lautsprecher (P. Kien/V. Ullmann: Der Kaiser von Atlantis).

Ulrich Burdack

Ulrich Burdack

Sänger

Seit der Spielzeit 2016/17 gehört der Bass Ulrich Burdack zum Musiktheaterensemble des Theaters Altenburg Gera.
Im holsteinischen Neustadt geboren, wuchs Burdack in Kiel auf, wo er im Kieler Knabenchor seine erste sängerische Ausbildung erhielt. Nach Beginn eines musikwissenschaftlichen Studiums in Kiel wechselte Ulrich Burdack zum Gesangsstudium an die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, wo er bereits während des Studiums am Deutschen Nationaltheater Weimar gastierte.
Meisterkurse bei Jakob Stämpfli, Brigitte Fassbaender, Deborah Polaski u. a. rundeten seine Ausbildung ab.
Erste Engagements führten ihn ans Tiroler Landestheater Innsbruck und in die Opern Kiel und Halle, wo er ein breites Spektrum von G. F. Händel (Agrippina, Radamisto) über W. A. Mozart (Die Zauberflöte, Don Giovanni, Così fan tutte), G. Verdi und G. Puccini (La Traviata, Tosca) sowie R. Wagner und R. Strauss (Ring des Nibelungen, Arabella) bis zur Moderne (Uraufführung von C. Halffters Schachnovelle, H. W. Henzes Phaedra) bediente.
Neben der Opernbühne erarbeitet Ulrich Burdack sich ein breites Liedrepertoire, vornehmlich mit Originalkompositionen für Bass von Franz Schubert, Carl Loewe und anderen und ersang sich so auch den Förderpreis des Richard-Strauss-Wettbewerbs 2011 in München.
Am Theater Altenburg Gera war er bereits als Don Pasquale (G. Donizetti: Don Pasquale), Joe (K. Weill: Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), Kotschubej (P. I. Tschaikowski: Masepa), Sparafucile (G. Verdi: Rigoletto), als Eremit und als Samiel (C. M. v. Weber: Der Freischütz), als Rübezahl in der Opernwiederentdeckung von H. Sommers Rübezahl und der Sackpfeifer von Neiße, als Osmin (W. A. Mozart: Die Entführung aus dem Serail), sowie als Der Tod (P. Kien/V. Ullmann: Der Kaiser von Atlantis) zu erleben.

Alejandro Lárraga Schleske

Alejandro Lárraga Schleske

Sänger

Seit der Spielzeit 2017/18 gehört der Bariton Alejandro Lárraga Schleske zum Musiktheaterensemble des Theaters Altenburg Gera.
1985 in Veracruz, Mexico, geboren, begann er seine Gesangsausbildung an der Escuela Municipal de Bellas Artes. Parallel dazu studierte er Graphik-Design an der Unimex.
2007 war Schleske Preisträger des renommierten Carlo-Morelli-Gesangswettbewerbs in Mexico-Stadt, das auch ein Stipendium des Mexikanischen Instituts der Künste beinhaltete. 2014 war er Finalist des Europäischen Gesangswettbewerbs DEBUT.
2008 bis 2010 war Schleske Mitglied des Internationalen Opernstudios des Opernhauses Zürich; 2010 sang Schleske beim Internationalen Opernfestival junger Opernsänger der Kammeroper Schloss Rheinsberg die Titelpartie in Mozarts Don Giovanni, wofür er einen Förderpreis der Stiftung Vera und Volker Doppelfeld erhielt.
Von 2010 bis 2017 war Schleske am Theater Freiburg fest engagiert, wo er in Partien wie Papageno (W. A. Mozart: Die Zauberflöte), Mago (G. F. Händel: Rinaldo), Harlekin (R. Strauss: Ariadne auf Naxos), Wolfram von Eschenbach (R. Wagner: Tannhäuser), Escamillo (G. Bizet: Carmen), Belcore (G. Donizetti: L’elisir d’Amore) sowie Guglielmo (W. A. Mozart: Così fan tutte) gefeiert wurde.
Am Theater Altenburg Gera war er bereits als Ottokar (C. M. v. Weber: Der Freischütz) und als Dottor Malatesta (G. Donizetti: Don Pasquale) zu erleben, zudem übernahm er bei den Hebräischen Kammeropern in der szenischen Uraufführung von Josef Tals Saul in Ein Dor die Partie des Samuel und in der Uraufführung von Michail Gnesins Die Jugend Abrahams die Rolle des Terach. Weitere Höhepunkte waren seine Verkörperungen von Thesee (G. Enescu: Oedipe), Tadeusz (M. Weinberg: Die Passagierin) und Kaiser Overall (P. Kien/V. Ullmann: Der Kaiser von Atlantis).

Kai Wefer

Kai Wefer

Sänger

Seit der Spielzeit 2011/12  gehört der Bassbariton Kai Wefer zum Musiktheaterensemble des Theaters Altenburg Gera.
Der gebürtige Bremer erhielt seinen ersten Gesangsunterricht bei Matthias Gerchen, bevor er an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig in der Hauptfachklasse von Prof. Helga Forner sein Studium aufnahm. Ein Aufbaustudium bei Krizstina Laki sowie Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Peter Schreier, Horst Günther und Margreet Honig ergänzten seine Ausbildung.
Wefer übt eine rege Konzerttätigkeit aus (u. a. unter dem ehemaligen Thomaskantor Georg Christoph Biller) und gibt Liederabende im In- und Ausland. 2004 wurde ihm der Schubertpreis der Deutschen Schubert-Gesellschaft verliehen.
Am Theater Altenburg Gera debütierte der Bassbariton in Janáčeks Die Ausflüge des Herrn Broucek 2004/05 und ist seitdem in zahlreichen Produktionen zu sehen, so übernahm er die Partien des Jochimus (Pavel Haas: Scharlatan), Illo (Jaromír Weinberger: Wallenstein), Jost (Walter Braunfels: Ulenspiegel), Kromow  (F. Lehár: Die lustige Witwe), Zuniga (G. Bizet: Carmen), Hanswurst (J. Haydn: Die Feuersbrunst), Schaunard  (G. Puccini: La Bohème), Le Bailli (J. Massenet: Werther), Le Bailli (J. Massenet: Werther), Swallow (B. Britten: Peter Grimes), Chief Servant/ Police Inspector/ Porter (D. Schostakowitsch: Lady Macbeth von Mzensk), Thoas (C. W. Gluck: Iphigenie auf Tauris), Vincent (G. Frid: Briefe des van Gogh) ), Rychtár (L. Janáček: Jenůfa), Plumkett (F. v. Flotow: Martha), John Cunlight (P. Abraham: Viktoria und ihr Husar), Il Conte di Monterone (G. Verdi: Rigoletto), Totengräber/ Kettner/ Wachthabender (H. Sommer: Rübezahl und der Sackpfeifer von Neiße), Kaspar (C. M. v. Weber: Der Freischütz) und des Dreieinigkeitsmoses (K. Weill: Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny). Höhepunkte der Spielzeiten 2017/18 und 2018/19 waren seine Verkörperungen des Joe Gillis (Andrew Lloyd Webber: Sunset Boulevard) sowie des Robert Schumann in Kay Kuntzes Collage Geliebtes Klärchen.

SuJin Bae

SuJin Bae

Mitglied des Thüringer Opernstudios

Die koreanische Sopranistin SuJin Bae studierte Gesang an der Kyungpook National University und an der Universität der Künste Berlin, wo sie 2015 mit Bestnote abschloss.
In Korea und Europa konnte sie bereits zahlreiche Bühnenerfahrungen sammeln, u.a. sang sie die Titelpartie in Mascagnis »Iris« und die Adele (»Die Fledermaus«) an der Neuköllner Oper Berlin, die Königin der Nacht (»Die Zauberflöte«) bei der OPERNALE 2016/17, die Mi (»Das Land des Lächelns«) am Theater Erfurt und die Sopranpartie in Pergolesis »Stabat Mater« in Uekermünde. In Berlin war sie zudem als Ophélie (»Hamlet«), Nella (»Gianni Schicchi«) und Gabriel (»Die Schöpfung«) zu erleben. Weitere Partien waren die Violetta (»La Traviata«) beim Sondershausenfestspiel und in Wonzu in Süd-Korea sowie die Königin der Nacht (»Die Zauberflöte«)  und Oscar (»Un ballo in Maschera«) beim Deutsches Nationaltheater in Weimar.
SuJin Bae ist vielfache Preisträgerin renommierter Wettbewerbe. Beim Internationalen Giulio-Perotti-Gesangswettbewerb 2015 in Uekermünde gewann sie nicht nur den GRAND PRIX sondern auch mehrere Sonderpreise, darunter den Publikumpreis, den Preis für die beste Interpretation einer klassischen Arie und den Sonderpreis des Kulturfestivals OPERNALE e.V., der ein Engagement als Königin der Nacht in der Festivalproduktion von Mozarts (»Zauberflöte« )beinhaltete. Zudem hat sie 2016 den Sonderpreis beim 67. Internationalen Gesangswettbewerb »Gian Battista Viotti« in Vercelli, Italien gewonnen und im Jahr 2018 hat sie den Pulikumspreis beim  Internationalen Gesangswettbewerb »Grandi Voci« in Salzburg bekommen.
Seit der Spielzeit 2017/18 ist sie Mitglied des Thüringer Opernstudios. In dieser Position brillierte sie am Theater Altenburg Gera bereits als Yvette (M. Weinberg: Die Passagierin) sowie als Bubikopf (P. Kien/V. Ullmann: Der Kaiser von Atlantis).

Juliane Bookhagen

Juliane Bookhagen

Mitglied des Thüringer Opernstudios

Die deutsche Mezzosopranistin Juliane Bookhagen begann ihre musikalische Ausbildung mit fünf Jahren auf der Geige und bekam im Alter von 15 Jahren ihren ersten Gesangsunterricht, bevor sie von 2012 bis 2018 bei Prof. Janet Williams und Prof. Fionnuala McCarthy an der Hochschule für Musik und Theater Rostock Gesang studierte. Des Weiteren erhielt sie in der Liedinterpretationsklasse von Klara Hornig und Prof. Karola Theill wesentliche musikalische Impulse. Meisterkurse ergänzten ihre Ausbildung und ermöglichten ihr die intensive Arbeit mit Persönlichkeiten wie Hedwig Fassbender, Thomas Quasthoff, Siegfried Jerusalem, Rudolf Piernay und Peter Sefcik.
Bereits während ihres Studiums sammelte die Sängerin erste Opernerfahrungen und interpretierte einige Partien ihres Fachs, darunter Dorabella (W. A. Mozart: »COSÌ FAN TUTTE«), Hänsel (E. Humperdinck: »HÄNSEL UND GRETEL«), Zweite Dame (W. A. Mozart: »DIE ZAUBERFLÖTE«) und Clarina (G. Rossini: »LA CAMBIALE DI MATRIMONIO«) in verschiedenen Hochschulproduktionen. In der Spielzeit 2015/16 folgten Engagements am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, wo sie ihr Rollendebüt als Dritter Knabe (»DIE ZAUBERFLÖTE«, Regie: David Freeman) gab.
Seit der Spielzeit 2018/19 ist Juliane Bookhagen Stipendiatin im Thüringer Opernstudio. Sie debütiert in Rollen ihres Fachs als Muse / Niklaus (J. Offenbach: »HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN«, Regie: Kay Kuntze) und als Krystina (M. Weinberg: »DIE PASSAGIERIN«, Regie: Kay Kuntze) am Theater Gera. Des Weiteren singt sie in dieser Spielzeit am Deutschen Nationaltheater Weimar die Partie der Marcellina (W. A. Mozart: »LE NOZZE DI FIGARO«, Regie: Michael Talke) und wird dort in der Uraufführung von J. Arneckes Kinderoper »Der Eisblumenwald« als Samir (Regie: Clara Kalus) zu erleben sein.
Als Solistin konzertierte die Mezzosopranistin unter anderem von 2015 bis 2017 im Rahmen der Festspiele Mecklenburg Vorpommern mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock und 2018 bei den Elblandfestspielen mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg. Im letzten Jahr war sie erstmals zu Gast beim Festival Gezeitenkonzerte und kehrt 2019 für ein Konzert mit dem armenischen Tenor Karo Khachatryan nach Ostfriesland zurück. Neben zahlreichen Konzerten hat Juliane Bookhagen viele Lieder- und Gesangsabende in ganz Deutschland und Ungarn gestaltet. Ihr weitgefächertes Repertoire reicht von Werken verschiedener Genre aus der Klassik, Romantik bis zu Interpretationen moderner Werke. Bachs »WEIHNACHTSORATORIUM«, Bruckners »MESSE NR. 3 F-MOLL«, Saint-Saens »ORATORIO DE NOËL«, Vivaldis »GLORIA«, Schuberts »LIEDERKREIS OP. 39« und Wagners »WESENDONCK-LIEDER« sind nur einige Beispiele ihres bereits aufgeführten Konzertrepertoires.
Die Zusammenarbeit mit den Dirigenten Henning Ehlert, Daniel Huppert, Kirill Karabits, Stefan Lano, Gregor Rot, Laurent Wagner sowie den Regisseuren David Freeman, Kay Kuntze, Anja Nicklich, Dirk Schmeding und den Klangkörpern Norddeutsche Philharmonie Rostock, Philharmonische Orchester Altenburg-Gera, Philharmonische Orchester Vorpommern, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, Staatskapelle Weimar, Deutsche Filmorchester Babelsberg bereicherten das Schaffen als Mezzosopranistin.
Juliane Bookhagen ist Finalistin und Publikumspreisträgerin des Gesangswettbewerbs 18. Maritim Musikpreis 2017. Im selben Jahr erhielt die Sängerin ein Förderstipendium der 9. Internationalen Lotte Lehmann Akademie. Sie ist Stipendiatin des Yehudi Menuhin Live Music Now Verein.

Jolana Slavíková

Mitglied des Thüringer Opernstudios

Seit der Spielzeit 2018/19 ist die Sopranistin Jolana Slavíková Mitglied im Thüringer Opernstudio und studiert zusätzlich an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main in der Klasse von Hedwig Fassbender und Klesie Kelly-Moog.
Slavíková wurde in Tschechien geboren. Mit 17 Jahren bekam sie privaten Gesangsunterricht bei doc. Libuše Márová und besuchte nach dem Abitur das Konservatorium in Prag, welches sie im Jahr 2014 abschloss. Während des Studiums nahm sie an Meisterkursen von Helmut Deutsch, Enza Ferrari, Rudolf Piernay und Kai Wessel teil. Jolana Slavíková wurde 2016 mit dem DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender ausgezeichnet, erfährt Unterstützung von der Giovanni Omodeo Stiftung und von der arteMusica Stiftung und ist Trägerin des Stipendiums vom Kulturministerium der Tschechischen Republik.
Zusätzlich konnte die Sängerin verschiedene Wettbewerbe für sich entscheiden, u.a. erhielt sie den 1. Preis im Wettbewerb Prager Sänger, den 3. Preis im Wettbewerb der Konservatorien und den 1. Preis im 36. Mozart-Wettbewerb in Prag in der Kategorie „Nachwuchssänger unter 25“.
2016 war Jolana Slavíková als Destino (F. Cavalli La Calisto) im Staatstheater Darmstadt zu sehen, sowie an der Oper Frankfurt als Susanna (W. A. Mozart Die Hochzeit des Figaro) und als Young Tree (B. Britten Paul Bunyan). In der Spielzeit 2016/17 gastierte sie als Karolka (L. Janáček Jenůfa) im Theater Liberec und in der darauffolgenden Spielzeit als Musette (G. Puccini La Bohème). 2017 übernahm sie die Rolle der Pepa (E. d’Albert Tiefland) am Théâtre du Capitole in Toulouse und spielte Gretel (E. Humperdinck Hänsel und Gretel) an der Oper Frankfurt. In der Saison 2018/19 singt sie erneut die Karolka (L. Janáček Jenůfa) in Dijon und Caen.

Takahiro Nagasaki

Takahiro Nagasaki

Dirigent, Korrepetitor

Der junge japanische Pianist und Dirigent Takahiro Nagasaki ist seit der Spielzeit 2009/10 als Repetitor mit Dirigierverpflichtung bei Theater&Philharmonie Thüringen fest engagiert.
Seit der Spielzeit 2013/14 leitete er als Musikalischer Leiter mehrere Produktionen u. a. La Bohème, Schwarzer Schwan (Schwanensee), Die Freuersbrunst (Oper von J. Haydn), Nuit des Hommes (Opera(torium) von Per Nørgård), Hexe Hillary geht in die Oper, Baby Talk, Philharmonische Schlosskonzerte und Schülerkonzerte.

In der Spielzeit 2017/18 übernimmt er als Musikalischer Leiter diverse Produktionen u.a. 

Oper
- Die verkaufte Braut
- Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny
- Der Freischütz
- Weiße Rose

Balett
- Eine infernalische Reise/ Letzte Lieder

Konzert
- 16. Philharmonisches Schlosskonzert
- 1. Schülerkonzert
- 2. Schülerkonzert
- 3. Schülerkonzert
- 1. Familienkonzert
- 3. Klingt gut

Foyerkonzert
- 260. Foyerkonzert 29.4.
- 261. Foyerkonzert 27.5.
- 262. Foyerkonzert 17.6.

Ebenfalls bei Theater&Philharmonie Thüringen trat er wiederholt als Cembalist, Kammermusiker und Liedbegleiter in vielen Konzerten in Erscheinung. 2011 stand er zum ersten Mal als Dirigent mit der Oper Die Zauberflöte (W. A. Mozart) am Pult.
 
Takahiro Nagasaki wurde in Japan geboren und studierte dort Komposition an der Aichi Universität für Kunst und Musik. Es folgte ein Studium der Liedgestaltung und Kammermusik bei Prof. Phillip Moll sowie im Fach Solo-Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig.
Dort vervollständigte er seine umfangreiche Qualifikation im Anschluss mit dem Studiengang Dirigieren.
 
Seit seinem ersten öffentlichen Auftritt beim Peniscola Musikfestival in Spanien im Jahr 2007 blickt Takahiro Nagasaki bereits auf zahlreiche Darbietungen als Solist und Begleiter in verschiedenen Konzertsälen Europas zurück.
Ferner intensivierte er seine Arbeit als Dirigent, u. a. mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera, dem Kammerorchester der Europa-Philharmonie, dem Orchester der Musikalischen Komödie sowie dem Bad Hersfelder Festspielorchester und dem Bad Hersfelder Festspielchor. 2013 dirigierte er zum ersten Mal den weltberühmten Thomanerchor in der Thomaskirche in Leipzig..
Im Laufe seiner Ausbildung war er außerdem als Musikalischer Assistent an der Mitteldeutschen Kammeroper Wittenberg und bei den Bad Hersfelder Opernfestspielen sowie als Gast-Repetitor an der Oper Leipzig tätig.
 
Takahiro Nagasaki erhielt in seiner bisherigen Laufbahn diverse Preise und Auszeichnungen: Nach dem ersten Erfolg beim Kompositionswettbewerb in Japan folgten der „Begleiter-Preis“ beim Lortzing-Gesangswettbewerb in Leipzig (2007, 2009), der DAAD -Preis (2009), ein Stipendiat der „Okada – Bunka“ Stiftung (2009, 2010), das Bayreuth-Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes (2010) und der Gretel Ferschinger-Mäder Preis der Vereinigung der Theaterfreunde für Altenburg (2012).
 
Zahlreiche Meisterkurse spiegeln seine große Vielseitigkeit. So arbeitete er mit George Alexander Albrecht und dem MDR Sinfonieorchester, sowie mit Helmut Rilling am Bach-Collegium Stuttgart (Dirigieren) zusammen.
Im Fach Liedgestaltung erhielt er Unterricht bei Graham Johnson, Edith Wiens und Simon Estes. Weitere Meisterkurse belegte er bei Gitti Pirner und Jan Gottlieb Jiracek (Klavier), sowie bei Menahem Pressler (Klavierkammermusik).

Juliane Stephan

Juliane Stephan

Bühnenmanagerin

Juliane Stephan wurde 1987 in Magdeburg geboren. Sie studierte 2007-2013 Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig mit dem Abschluss Master of Arts. Sie sammelte in ihrer Studienzeit bereits Praxiserfahrungen durch Praktika und Assistenzen.
So war sie 2006/07 Chorpraktikantin beim Theater Nordhausen / Loh–Orchester Sondershausen und dort auch Regiehospitantin in den Produktionen Drei Musketiere und Fidelio unter der Regie von Kerstin Weiß. Regiehospitantin war sie außerdem 2008 an der Musikalischen Komödie / Oper Leipzig bei der Produktion Hello Dolly! (Regie: Kay Link), 2010 im Theater Nordhausen / Loh – Orchester Sondershausen bei Eugen Onegin (Regie: Katharina Thoma) und 2011 an der Oper Leipzig bei Elektra (Regie: Peter Konwitschny).
Regieassistenzen und Inspizienz übernahm sie u. a. 2011 in der Produktionen Barbier von Sevilla bei den Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen (Regie: Holger Potocki), 2011/12 in La Traviata im Theater Nordhausen / Loh - Orchester Sondershausen (Regie: Enke Eisenberg), 2012 in der Kinderoper Eloiseim Gewandhaus zu Leipzig (Regie: Philipp J. Neumann). Außerdem arbeitete sie 2012 theaterpädagogisch mit dem Kinderchor des Gewandhauses zusammen.
Ihr erstes Engagement hatte Juliane Stephan 2013-15 als Regieassistentin, Inspizientin und Souffleuse im Theater Nordhausen / Loh Orchester Sondershausen. Seit beginn der Spielzeit 2015/16 ist sie Bühnenmanagerin am Theater Altenburg Gera.