Sabine Schramm

Sabine Schramm

Leiterin Puppentheater

Sabine Schramm erwarb ihr umfangreiches akademisches Wissen durch ein breit gefächertes künstlerisches, sozial- und wirtschaftswissenschaftliches Studium.

Mit großem Erfolg arbeitet sie seit vielen Jahren als diplomierte Schauspielerin und Figurenspielerin bei internationalen Festivals und an staatlichen, deutschen Bühnen, u. a. an der Staatsoper Stuttgart, den Städtischen Bühnen Magdeburg, der Expo 2000 Hannover, dem Chiemgauer Opernfestival, dem Landestheater Tübingen, dem Theater Regensburg,  dem Volkstheater Rostock und dem Saarländischen Staatstheater Saarbrücken.

Als Personalentwicklerin M.A. beschäftigt sie sich mit der Kausalität von menschenfreundlicher, kompetenzfördender, nach modernen Maßstäben ausgerichteter Personalführung an der Institution Theater und der dadurch konsequent bedingten, wissenschaftlich bewiesenen Zeit- und Kosteneinsparung des Unternehmens. Für ihre wissenschaftliche Arbeit zu diesem Thema wurde Sie im Oktober 2011 mit dem Fleischmann-Preis für akademische Exzellenz ausgezeichnet.

Als Dozentin wurde sie an die Ludwigs-Maximilian-Universität München (Homiletik), die Universität des Saarlandes (Grundlagen des Figurenspiels), die Technische Universität Kaiserslautern (Bildhermeneutik), die staatliche Musikhochschule Regensburg (szenischer Unterricht für Sänger) und an die Akademie für Darstellende Kunst Regensburg (Rollen- und Szenenstudium für Schauspieler) berufen.
Mehrfach coachte sie Schauspielkollegen im Umgang mit Figuren, zuletzt am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken.
Als Theaterpädagogin arbeitet sie sowohl in der Lehrerfortbildung als auch mit Kindern, Jugendlichen und behinderten Menschen.
Darüber hinaus unterrichtet und gestaltet sie Rhetorikseminare für unterschiedliche Institutionen und Zielgruppen.

In zahlreichen eigenen Produktionen beweist sie Ihre Kreativität und künstlerische Ausdruckskraft in der Verbindung von Figurentheater mit Schauspiel, Musiktheater oder Tanztheater. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht der Mensch und seine Beziehung zur Umwelt, zur Kunst und zu sich selbst.

„Sabine Schramm hat die ungeheure Gabe, Geschöpfen ein Eigenleben mit auf den Weg zu geben, das Grenzen zwischen Illusion und Realität mit Witz und Charme überschreitet. Ohne Zweifel eine begnadete Person, denn ihr kann so schnell keiner unter dem Segel durchrutschen. Schramm hat hier ein wunderbares Stück Theater abgeliefert, in dem die Bootsplanken nur so tanzen. Trotz Sturm und anderen Unbilden findet hier eine Zwitter-Geschichte zwischen Klon und Fakt eine Lösung, die vielleicht unter dem Stichwort ‚kongenial’ abzuheften wäre.“

Mittelbayerische Zeitung, 26.06.2010 „Bayerische Theatertage NEWS“
 

Sophie Oldenstein

Dramaturgin

Sophie Oldenstein (*1988) schloss 2012 ihr Studium der Theaterwissenschaft, Filmwissenschaft und Evangelische Theologie in Mainz mit Auszeichnung ab. Parallel dazu hospitierte und assistierte sie an verschiedenen Theatern in Frankfurt, Wiesbaden und Köln und betreute erste eigene Produktionen als Dramaturgin.
Ihre ersten festen Engagements führten sie als Regieassistentin ans Nordharzer Städtebundtheater und das Hessische Staatstheater Wiesbaden. Von 2014 bis 2017 war sie Dramaturgin und Theaterpädagogin am Landestheater Eisenach, wo sie die Eisenacher Bürgerbühne gründete und zahlreiche Produktionen mit generationenübergreifenden Ensembles realisierte. Im Anschluss daran leitete sie von 2017 bis 2019 am Theater Ansbach die dramaturgische Abteilung und war Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Mit Beginn der Spielzeit 2019/20 wechselte sie als Dramaturgin für Schauspiel und Puppentheater an das Theater Altenburg Gera.
Im Rahmen ihrer Dissertation über Zauberkunst und die Konstitution der Moderne, die sie 2019 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz verteidigt hat, verbrachte sie als Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes Forschungsaufenthalte in Wien und Washington D.C. Von 2008 bis 2013 war sie Mitarbeiterin bei „FILMZ – Festival des deutschen Kinos“ in Mainz, das sie 2011 leitete. Während ihres Studiums arbeitete sie als freie Mitarbeiterin für die Tageszeitung „Rüsselsheimer Echo“ und leitete die Theatergruppen der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in Mainz.