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Simona-Laura Hanga

Simona-Laura Hanga

Ballettrepetitorin

Simona-Laura Hanga stammt aus Rumänien, wo sie an der Musikhochschule und der Musikakademie Gheorghe Dima in Cluj-Napoca in den Fächern Klavier-, Vokal, Instrumentalmusik und Musikwissenschaft ausgebildet wurde. Ende der 1980er Jahre war sie drei Jahre lang als Gymnasiallehrerin für Musiktheorie und Chorgesang in der Stadt Bârlad tätig. Zwischen 1990 und 2000  war sie als Ballettrepetitorin an der École de Chorégraphie von Cluj-Napoca engagiert. Daneben sang sie ebenfalls in Cluj-Napoca im Stimmfach Mezzosopran beim Kammerchor Cappella Transilvanica und dem Philharmonischen Berufschor Transilvania mit. Unter Jens-Peter Urbich und Philipp Egli arbeitete sie anschließend für drei Spielzeiten als Ballettrepetitorin und Beleuchtungsinspizientin am Theater St. Gallen, wo sie ebenfalls als Sängerin im Opernchor mitwirkte. Von 2003 bis 2007 war Simona-Laura unter der künstlerischen Leitung von Henning Paar Ballettrepetitorin und musikalische Assistentin am Staatstheater Braunschweig. In der folgenden Spielzeit war sie dort unter Tanzdirektorin Eva-Maria Lerchenberg-Thöny ebenfalls als Ballettpianistin tätig. Im Anschluss war sie zehn Jahre lang am Theater Magdeburg unter Ballettdirektor Gonzalo Galguera als Ballettrepetitorin, musikalische Assistentin mit solistischen Aufgaben und Beleuchtungsinspizientin engagiert. In diesen Funktionen betreute sie während dieser Zeit u.a. die Produktionen Cinderella, Jekyll & Hyde, Manon Lescaut, Der Nussknacker, Don Quixote, Carmina Burana, Cuban Ouverture, Boléro, Romeo und Julia, La Sylphide, Le Sacre du Printemps, Iphigenie auf Tauris, Dornröschen, Coppélia, Wahlverwandtschaften, Le Corsaire, Raymonda sowie die deutsche Erstaufführung von Claude-Michel Schönbergs Ballett Wutering Heights nach dem Emily Brontës Roman Sturmhöhe im Jahr 2011. Seit August 2018 ist Simona-Laura am Thüringer Staatsballett als Ballettrepetitorin und –inspizientin tätig, wo sie bisher beispielsweise an Forever Lennon, Giselle, Festhalten!, Impulse, Das Lied von der Erde, Tanz aus der Reihe, Tour de Danse und TanzLust beteiligt war.

Melissa Escalona Gutierrez

Melissa Escalona Gutierrez

Tänzerin

Die kubanische Tänzerin Melissa Escalona Gutierrez absolvierte zwischen 2007 und 2015 ihre Ausbildung an der  Cuban National Ballet School in Havana in der Grund- und Aufbaustufe. Zu ihrem dort erarbeitetem Repertoire zählen beispielsweise Ausschnitte aus Dornröschen, Don Quijotte, Paquita, Schwanensee, La Bayadère sowie moderne Choreografien. In nationalen Tanzwettbewerben präsentierte sie Sequenzen aus klassischen Balletten u.a. La Esmeralda, Le Corsaire und Raymonda. Zwischen 2015 und 2017 wirkte sie u.a. in Der Nussknacker, Giselle, Der Schwanensee, Paquita und anderen Repertoirestücken des Kubanischen Nationalballetts sowie beim Nationalen Ballett Festival mit. Mit Aurora Bosch studierte sie die Partie der Myrtha aus Giselle ein und arbeitete mit dem Choreografen Daniel Proietto für Cygne beim Internationalen Ballett Festival Kuba zusammen. Im Rahmen des XXI Encuentro Internacional de Academias para la Enseñanza del Ballet in Kuba tanzte sie in Pas de Deux aus Spartacus. Im Jahr 2018 arbeitete Melissa Escalona an den Ballets de Monte Carlo mit unterschiedlichen ChoreografInnen an Repertoirestücken des Ballettdirektoren und Choreografen Jean-Christophe Maillot. In den beiden Folgejahren war Melissa Escalona an der 3D-Verfilmung The Death and the Maiden (Der Tod und das Mädchen) beteiligt, wobei sie die Rolle des Mädchens auch in Sebastian Eilers Choreografie am SETanztheater Nürnberg verkörperte.  Außerdem arbeitete sie mit dem Joburg Ballet in Südafrika zusammen und tanzte in Solo-Choreografien von Raul Reinoso, Carlos Acosta und Daniel Proietto. Ab 2021 war die junge Tänzerin freischaffend tätig und kooperierte vermehrt mit dem SETanztheater Nürnberg in Solorollen sowie den Produktionen Waldrausch und trafffiXX-XL. Seit der Spielzeit 2022/23 ist sie Ensemblemitglied des Thüringer Staatsballetts.

Cristian Emanuel Amuchastegui

Cristian Emanuel Amuchastegui

Tänzer

Cristian Emanuel Amuchastegui hat italienisch-argentinische Wurzeln und erhielt seine Ausbildung an namhaften Tanzinstiutionen wie der Akademie des Tratro Colón sowie der Fundación Julio Bocca in Buenos Aires, der Houston Ballet Ben Stevenson Academy und dem Houston Ballet II in Houston/Texas (USA). Darüber hinaus absolvierte er zahlreiche Meisterklassen, zum Beispiel bei Kevin McKenzie, Edward Ellison, Anna-Marie Holmes und Nanette Glushak. Von seinen Ausbildungsstätten erhielt er jeweils ein Stipendium, und war außderdem unter anderem Stipendiat des Jacob’s Pillow Dance Festival (2007, MA/USA) und dem American Ballet Theatre (2008, New York). Bisherige Engagements führten ihn vom Houston Ballet II (2009 - 2010) über das Hamburg Ballet unter John Neumeier (2010 - 2016) an das Ballett des Kroatischen Nationaltheaters Rijeka (2018 - 2020). Im Rahmen seiner bisherigen Laufbahn tanzte Cristian schon in Produktionen renommierter Choreografen wie Andonis Foniadakis, Giuseppe Spota, Mauro Bigonzetti und John Neumeier. Daneben ist Cristian Preisträger des Prix de Lausanne (2010) und gastierte an der Koike Ballet School im japanischen Hiroshima. Nachdem er bereits mit der kroatischen Compagnie beim Ballettfestwochen-Intermezzo des Thüringer Staatsballetts im Januar 2020 zu erleben war, ist er seit der Spielzeit 2020/21 festes Ensemblemitglied am Thüringer Staatsballett und war bisher in den Ballettgalas Tanz aus der Reihe und TanzLust zu sehen.

Pablo Bueno Tierz

Pablo Bueno Tierz

Tänzer

Pablo Bueno Tierz stammt aus Spanien und erhielt seine tänzerische Grundausbildung zwischen 2011 und 2013 an der Escola de Dansa Anna Maleras in Barcelona. Dort besuchte er in den folgenden beiden Jahren ebenfalls die Corella Dance Academy. Anschließend absolvierte der das Institut del Teatre de Barcelona, welches er 2021 abschloss. Parallel dazu machte er seinen Abschluss in Tanz am Conservatori Professional de Dansa Institut del Teatre. Darüber hinaus bildete er sich durch Sommerkurse an der Corella Dance Academy, der Académie de Danse Princesse Grace, der Escuela Ballet David Campos, der Marina & Guy Ballet Summer School Dresden Ballet Talent Evolution, bei IBStage Barcelona, ART of — Ballet Intensive Course Madrid, Obrador de Moviments und den José Cruz Dance Art Projects weiter. Bis dato war er als Tänzer beim Internationalen Tag es Tanzes 2013 am Consorcio Mercado de las Flores (Centro de las Artes en Movimiento in Barcelona), präsent. Außerdem trat er in den Ballett-Klassikern Le Corsaire, Don Quijotte und Dornröschen auf, tanzte die große Solo-Variation aus Paquita und war in Choreografien von Ángel Corella und Ara Malikian, David Dawson, José Cruz, Iratxe Ansa und Igor Bacovich sowie Kinsun Chan zu erleben. 2021 war der junge Tänzer Kandidat für den Grand Prix de Lausanne. Ab August 2021 war er Mitglied des Elevenprogramms des Semper Oper Balletts. An der Palucca Hochschule für Tanz Dresden studierte er mit Nanette Glushak für die Semperoper Soirée die Hauptrolle aus Allegro Brillante Balanchine, wirkte an Aufführungen von Schwanensee (Spanischer Tanz) und Der Nussknacker des Semper Oper Balletts mit. Zur Spielzeit 2022/23 wurde Pablo Bueno Tierz in das Ensemble des Thüringer Staatsballetts übernommen.