Christopher Breust ist seit der Spielzeit 2026/2027 fest im Ensemble des Puppentheaters am Theater Altenburg Gera engagiert. Er studierte von 2021 bis 2026 Zeitgenössische Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin.
Seine Begeisterung für das Puppentheater entdeckte er während seines Freiwilligen Sozialen Jahres beim Verein Theaterlandschafft e.V. im Harzer Luftkurort Friedrichsbrunn (2018/19). Dort sammelte er erste Erfahrungen als Regieassistent unter der Puppenspielerin Kerstin Dathe und dem Regisseur Jürg Schlachter in der Produktion „Pinocchio“.
Während seines Studiums entwickelte er gemeinsam mit seiner Kommilitonin Christine Zeides das Vordiplomstück „Der Meteor“, ein Handpuppenspiel nach Friedrich Dürrenmatt, das in der freien Szene auf mehreren Festivals zu sehen war, darunter dem Figurentheaterfestival in Wels (Österreich) und dem Freisprung-Festival in Rostock. Gemeinsam mit dem Cantamus-Chor Berlin und weiteren Studierenden setzte er unter der Leitung von Prof. Andrée Gubisch das freie Projekt „Der Bau nach Franz Kafka“ im BaT Studiotheater in Berlin um. Zum Abschluss seines Studium entwickelte er als Freies Diplom zusammen mit Sophie Bobič das komisch-absurde Theaterspiel „Christopher und Sophia bis ans Ende der Welt“ (2025). Seine erste Produktion im regulären Theaterbetrieb außerhalb des Studiums ist das Solostück „Zwerg Nase“ (2024) am Anhaltischen Theater Dessau, inszeniert von Jürg Schlachter.
Im Puppentheater Gera ist Christopher Breust seit 2024 zu erleben. Mit seiner Rolle als „Boris im Kinderstück Boris, Babette und lauter Skelette“ legte er sein Ensemblediplom ab. In der spartenübergreifenden Open-Air-Produktion „Der Weg des Orpheus“ (2025) spielt er die Rolle der Vergänglichkeit mit einer überlebensgroße Skelettfigur. Für seinen Soloabend „Der Schimmelreiter“ (2026) hat er die Idee und die Textfassung zusammen mit Christine Zeides entwickelt.