Josephine Hock

Josephine Hock entwickelt dokumentarisches Theater mit Objekten. Sie wurde 1995 in einem kleinen Dorf in Thüringen geboren und ist auch dort aufgewachsen. Von 2015 bis 2019 studierte sie Zeitgenössische Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin und schloss ihr Diplom mit Auszeichnung ab. Seitdem arbeitet sie freiberuflich sowohl an Stadttheatern als auch in der Freien Szene. Ihre Inszenierungen werden an diversen Orten im gesamten deutschsprachigen Raum gezeigt und zu internationalen Festivals eingeladen. Sie verhandeln Themen wie dörfliche Strukturen in Ostdeutschland, Haushaltsarbeit und das Sprechen über Sex. Für ihre Arbeiten wurde sie wiederholt mit Preisen ausgezeichnet. Ihr erstes Kinderstück beschäftigt sich ausgehend von dem Teddybären einer Holocaust-Überlebenden mit der Verfolgung während der NS-Diktatur und erhielt 2025 den Berliner Kindertheaterpreis IKARUS. Seit 2023 ist Josephine Hock Lehrbeauftragte für Objekttheater an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.
Das dokumentarisch-biografische Objekttheaterstück „Gehen. Kommen. BLEIBEN!“ Ist ihre erste Regiearbeit am Theater Altenburg-Gera.

 

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