Emanuele Babici

Emanuele Babici wurde 2003 in Triest geboren. Nach seinen ersten Schritten in der Tanzwelt seiner Heimatstadt, folgte er im Alter von zehn Jahren der Einladung von Paola Jorio, seine Ausbildung an der Scuola del Balletto di Roma fortzusetzen. Im Jahr 2017 gewann er den ersten Preis beim Premio Internazionale Danza Città di Rieti sowie den zweiten Preis und den Kritikerpreis beim Concorso Internazionale di Danza di Spoleto.
2018 zog er nach Stuttgart, wo er sein Studium an der John Cranko Schule absolvierte. Während dieser Zeit begann er mit choreografischen Experimenten und debütierte mit Nascita di Venere, einem Werk, das er für die Akademie anlässlich der Veranstaltung Aktion Weihnachten des Stuttgarter Balletts kreierte.
In der Spielzeit 2022/23 trat Emanuele Babici dem Stuttgarter Ballett als Eleve bei; in der darauffolgenden Saison wurde er festes Mitglied des Corps de ballet. Hier tanzt er seither in zahlreichen Rollen des vielfältigen Repertoires der Compagnie. Parallel zu seiner tänzerischen Laufbahn vertiefte er seine Arbeit als Choreograf durch die Teilnahme an den Abenden Noverre: Junge Choreographen in den Jahren 2023, 2024 und 2025. Zudem feierte er mit seinem Stück Heartquake im Rahmen der International Draft Works am Royal Ballet sein internationales Debüt.
Ebenfalls im Jahr 2025 wurde er eingeladen, für den Saisonabschluss des Litauischen Nationalballetts unter dem Titel Auf den Spuren von Čiurlionis ein neues Stück zu choreografieren und selbst zu interpretieren.
Gleichzeitig erweiterte er seinen künstlerischen Horizont durch Koproduktionen in den Sparten Schauspiel und Oper. So arbeitete er gemeinsam mit Florian Etti an einer experimentellen Neuproduktion von Das letzte Band für das Schauspiel Stuttgart; im Anschluss beauftragte ihn Natalie Karl mit der Choreografie für ihre Neuproduktion von Gounods Faust in der Stadthalle Balingen.
Im November 2025 wurde er mit dem Premio Danza Città di Foligno als „Junger italienischer Tänzer im Ausland und aufstrebender Autor“ ausgezeichnet. Seine jüngste Kreation Sabores de festejo, wurde bei der Benefizveranstaltung Aktion Weihnachten des Stuttgarter Balletts uraufgeführt und ist seither fester Bestandteil des Repertoires der Akademie.

 

 

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