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Hendrik Schnöke

Foto: Ronny Ristok

Hendrik Schnöke (Klarinette) wurde 1969 in Halle/Saale (Sachsen-Anhalt) geboren, studierte an der Musikhochschule Leipzig und absolvierte Meisterkurse in Wien und Norwegen.
Mit 20 Jahren erhielt er sein erstes Engagement, wurde zunächst Stellvertretender Soloklarinettist in Gera und später Soloklarinettist des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera. Eine parallele, umfangreiche Gasttätigkeit in vielen Orchestern Mitteldeutschlands mündete 1998 in einen Vertrag als Solo-Es-Klarinettist beim Gewandhausorchester Leipzig, den er neben seiner Tätigkeit in Altenburg-Gera zwei Jahre ausübte. 

Im Theater Altenburg Gera organisiert Hendrik Schnöke die Foyerkonzerte und ist bisher in über 100 Konzerten dieser Reihe aufgetreten. Als Solist der Philharmonischen Konzerte in Altenburg-Gera spielte er Werke von Aaron Copland, Carl Maria von Weber, Wolfgang Amadeus Mozart, Richard Strauss, Paul Hindemith, Julius Rietz und Henrik Albrecht.

Hendrik Schnöke ist Mitglied mehrerer Kammermusikvereinigungen und Spiritus Rector der Thüringen Harmonie und insbesondere des ensemble diX. Dieses hat er mit ungewöhnlichen Programmen und Konzertformaten zu einem der führenden Kammermusikensembles Thüringens geformt. Die Aufnahmen des Ensembles gehören zum festen Repertoire verschiedener Rundfunkstationen und fanden auch Aufnahme in das Bordprogramm der Lufthansa. Gastspiele in Berlin, Stuttgart, Dresden, Leipzig, Bremen und Köln, in Polen, Rumänien, den Niederlanden, der Schweiz, in Österreich, Irland, Italien, Großbritannien und den USA haben das Ansehen der Stadt Gera und des Theaters Altenburg-Gera gefördert. 

Darüber hinaus ist Hendrik Schnöke als Gast des Ensemble Avantgarde regelmäßig im Leipziger Gewandhaus zu hören und hat Konzertreisen nach Brasilien, Chile, Belgien und Japan unternommen.

Neben seiner Tätigkeit als Klarinettist tritt Hendrik Schnöke auch als Arrangeur in Erscheinung. Seine Bearbeitungen prägen das Repertoire seiner Ensembles, erklangen mehrfach in den Philharmonischen Konzerten in Altenburg-Gera, wurden vom ECHO-Klassik-Preisträger Alliage-Quintett auf CD produziert und von der Oper Köln und dem Anhaltischen Theater Dessau gespielt.

Hendrik Schnöke war mehrfach Jury-Mitglied beim Thüringer Kompositionspreis. Er leitet Workshops für Konzertmoderation und arbeitet im Ausschuss für Neue Musik beim Landesmusikrat Thüringen und in der Lenkungsgruppe der Dualen Orchesterakademie Thüringen.

2022 schuf er mit „Herr, wenn ich nur dich habe“ eine Klanginstallation in den Höhlern von Gera zum 350. Todestag von Heinrich Schütz und 450. Geburtstag von Heinrich II. Posthumus Reuß, die über 1500 Besucher in Geras Unterwelt lockte. 

Im Jahr 2008 erhielt Hendrik Schnöke den Theater-Oskar der Theatervereine in Altenburg und Gera. Des Weiteren wurde ihm im Februar 2023, in Würdigung seiner langjährigen, künstlerisch herausragenden Arbeit als Soloklarinettist des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera sowie in Anerkennung seiner Verdienste um die Kammermusik am Theater Altenburg Gera, der Ehrentitel "Kammermusiker" verliehen.

 

 

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