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Die Tonhalle ist der Standort der TheaterFABRIK und steht für lebendige Jugendkultur in der Innenstadt von Gera. Erbaut 1866, wurde das Gebäude seither in unterschiedlichster Weise genutzt. Bis zum Bau des neuen Theaters 1902 war die Tonhalle das größte Konzert- und Ballhaus in Gera. In der DDR-Zeit hieß das Gebäude „Club der Jugend und Sportler“, in dem, neben Tanztees, Bällen und Jugendweihen auch zuweilen geboxt wurde. Die legendäre „Cosmos- Bar“, ein Nachtclub, war Treffpunkt der Jugend; es fanden Ausstellungen und Städtetage statt und zwischenzeitlich war die Tonhalle auch die Heimat einer Kinderbibliothek. Nach einer umfassenden Sanierung durch Fördergelder aus der Europäischen Union „Urban II“ erfuhr die Tonhalle 2005/06 eine umfassende Komplettsanierung mit der Auflage, das Gebäude ausschließlich für Jugendbildung zu nutzen. Seit dem beherbergt die Tonhalle einen Jugendclub und den Stadtjugendring Gera e.V. Für die künstlerische Bildung setzen sich die Musikschule „Heinrich Schütz“, die hier junge Talente ausbildet, sowie die TheaterFABRIK ein, die hier mit einer kleinen Studiobühne mit 50 Plätzen eine Spielstätte sowie zusätzliche Proberäume findet. Sie sorgt dafür, dass Gera der jugendliche Blick, der hier mit Theatermitteln auf die Stadt geworfen wird, nicht abhanden kommt. Denn die TheaterFABRIK steht für unkonventionelles Theater, mit den Bürgern für die Bürger der Stadt und der Region.